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Im Rahmen des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ sind an der Professur für Internationale Organisationen (Prof. Daase) und der Professur für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen (Prof. Deitelhoff) der Goethe-Universität Frankfurt folgende Positionen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen für die Dauer von zunächst drei Jahren zu besetzen:

1 Wissenschaftliche/r Mitarbeiterin/Mitarbeiter (E13 TV-G-U)

1 Wissenschaftliche/r Mitarbeiterin/Mitarbeiter (E13 TV-G-U, 50 %  Teilzeit)

Bei Bedarf kann die ganze Stelle geteilt werden. Gesucht werden Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler, die sich gleichermaßen für empirische wie normative Fragen internationaler Politik interessieren und zum Forschungsprofil einer der genannten Professuren passen. Erwartet wird theorieorientierte Forschung zu Fragen der normativen Struktur des internationalen Systems, zur Rolle von internationalen Normen und Institutionen und zur Bedeutung von Herrschaft und Widerstand sowie ausgewiesene Sachkenntnis in mindestens einem Politikfeld der internationalen Politik.

Darüber hinaus sind im Rahmen eines von der DFG geförderten Projektes „Alternativlos? Gesellschaftlicher Protest in der Globalisierungskritischen Bewegung zwischen Opposition und Dissidenz“ folgende Stellen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen:

2 Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter (E13 TV-G-U, 65 % Teilzeit)

Gesucht werden Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler, die Radikalisierungsprozesse innerhalb von sozialen Bewegungen vergleichend analysieren. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf der Rekonstruktion der internen Diskursprozesse liegen.

Wir erwarten sehr gute sozialwissenschaftliche Hochschulabschlüsse, einschlägige theoretische und methodische Kenntnisse, Kreativität und Eigenständigkeit sowie Kooperations- und Teamfähigkeit. Die Möglichkeit zur akademischen Qualifikation ist gegeben. Für die ganze Mitarbeiterstelle ist eine sehr gute Promotion erforderlich.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 10.01.2014 an Beate Stein, Goethe-Universität Frankfurt, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main.

Bitte beachten Sie, dass Bewerbungsunterlagen nicht zurückgeschickt und nach Ablauf des Verfahrens vernichtet werden.

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International Journal on Conflict and Violence, Vol. 6 No. 1, Focus on Radicalization and De-Radicalization guest edited by Donatella Della Porta (EUI) and Gary LaFree (START, University of Maryland)

Contents

Donatella Della Porta and Gary LaFree: Guest Editorial: Processes of Radicalization and De-Radicalization
Abstract | Full article

Pénélope Larzillière: Political Commitment under an Authoritarian Regime: Professional Associations and the Islamist Movement as Alternative Arenas in
Jordan
Abstract | Full article

Felix Heiduk: Between a Rock and a Hard Place: Radical Islam in Post-Suharto Indonesia
Abstract | Full article

Bill Kissane: Electing Not to Fight: Elections as a Mechanism of Deradicalisation after the Irish Civil War 1922–1938
Abstract | Full article

Hank Johnston: State Violence and Oppositional Protest in High-Capacity Authoritarian Regimes
Abstract | Full article

Christian Davenport and Cyanne Loyle: The States Must Be Crazy: Dissent and the Puzzle of Repressive Persistence
Abstract | Full article

Véronique Dudouet: Intra-Party Dynamics and the Political Transformation of Non-State Armed Groups
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Lasse Lindekilde: Neo-liberal Governing of “Radicals”: Danish Radicalization Prevention Policies and Potential Iatrogenic Effects
Abstract | Full article

Presseerklärung der Friedrich-Schiller-Universität Jena

In Griechenland protestieren fast jeden Tag tausende Menschen gegen ihre Regierung. Oft sind es Jugendliche, die keine Perspektive für die Zukunft sehen. Ähnlich sieht es in Portugal aus. In Spanien campieren tagelang tausende junge Menschen auf einem zentralen Platz, um auf ihre prekäre Situation aufmerksam zu machen. Fast die Hälfte von ihnen ist arbeitslos trotz sehr guter Ausbildung. „In vielen europäischen Staaten fühlt sich die Jugend von der Politik ausgegrenzt und nicht mehr repräsentiert“, sagt Prof. Dr. Klaus Dörre von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. „Wenn es nicht gelingt, solche Proteste in demokratische Prozesse einzuhegen, kann eine Eigendynamik entstehen, die in den Extremismus führt.“ Das habe die Vergangenheit bewiesen.

Gefahr nicht gebannt

In dem jetzt gestarteten EU-Projekt MYPLACE („Memory, Youth, Political Legacy and Civic Engagement“) wollen Sozialwissenschaftler von 14 europäischen Universitäten in den nächsten vier Jahren untersuchen, inwieweit Erfahrungen mit Totalitarismus und Extremismus junge Menschen von heute beeinflussen. „Dabei wird es zwar vor allem um Rechtsextremismus gehen, aber es sind z. B. baltische Staaten beteiligt, in deren Vergangenheit der Stalinismus eine große Rolle spielt“, erklärt der Soziologe Dörre, der den Jenaer Bereich leitet. Gemeinsam mit Kollegen von der Universität Bremen trägt er die Ergebnisse für Deutschland zusammen. Ost und West untersuchen die Sozialforscher getrennt.

Durch die nationalsozialistische Vergangenheit sei in Deutschland das Tabu noch sehr klar ausgeprägt, sagt Dörre. In der politischen Gegenwart spielten deshalb rechtsextreme Parteien kaum eine Rolle. Nichtsdestotrotz sei die Gefahr nicht gebannt. Man könne auch die Diskussion um Rechtsextremismus nicht auf die Frage der Bildung reduzieren. „Das ist kein Problem, das man einfach wegbilden kann“, sagt der Jenaer Soziologe. Oftmals steckten dahinter Interessenverletzungen, die auf extremes Gedankengut treffen.

Gewinner und Verlierer

Derzeit ist das in ganz Europa zu beobachten. Aus der Wirtschaftskrise gingen manche Staaten als Gewinner andere als Verlierer hervor. Die Bevölkerung der Verlierer wendet sich von ihren Regierungen ab und sucht teilweise Alternativen in Extremen. In den Gewinnerstaaten werden nationalistische Parteien stark, die sich von den Krisenverlierern abschotten wollen. Der europäische Einigungsprozess sei dadurch in Gefahr, schließlich sei er vor allem ökonomisch getrieben. „Derzeit hat eine rechtspopulistische Welle in verschiedenen europäischen Ländern – wie Finnland oder den Niederlanden – populistische Parteien in die Parlamente gespült“, sagt Prof. Dörre. „Dort ist es den Rechtsextremen gelungen, sich von der Geschichte zu distanzieren und auch kulturelle Themen, wie etwa die Islamdiskussion, für ihre Zwecke zu benutzen.“ Charismatische Führungspersönlichkeiten täten dann ein Übriges.

Deshalb hat die Europäische Union MYPLACE als sehr wichtig eingestuft und sich direkt unterstellt. Jede Universität erhält 400.000 bis 500.000 Euro. In Jena werden davon eine Postdoc- und eine Doktorandenstelle finanziert.

Mehr Informationen auf der Projekthomepage

7th CEU Conference in Social Sciences „What Follows after the Crisis?“ Approaches to Global Transformations. Panel 7: Crisis and emergence: radicalization, institutionalization, and generation of social movements

Coference Website: http://ceuconf2011.wordpress.com
Conference Venue: Central European University, Budapest, HU
Conferrence Date: May 27-29, 2011

Panel 7: Crisis and emergence: radicalization, institutionalization, and generation of social movements

Chairs: Cesar Guzmán-Concha, University of Barcelona; Mariya Ivancheva, Central European University

This panel approaches the topic of contemporary political conflicts within the framework of the literature on contentious politics, political sociology and the anthropology of social movements. The panel deals with the mobilization of ideologically committed groups (i.e. far-right or radical left organizations, religious groups etc.). Our aim is to explore how trajectories of collective and individual actors and their relations to the fields of power and autonomy lead to the processes of radicalization (e.g. squatting, rioting, uprising), institutionalization (mainstream politics, ngo-ization etc), and emergence of new movements, generations of activists, and waves of contention. The papers focus on movements in contemporary societies, through case studies, and comparative and historical perspectives. The papers trace the organizational and/or political dynamics of groups engaged in political claim-making on a local, national, or transnational level. The presented work will address the ‚crisis‘ in relation to social movements not in singular, but in plural. This is in order to avoid a simplistic understanding of a crisis as a single event, and show the complexity of multi-layered chains of interconnected events that accumulate memories and social relations in very practical but substantive ways. The emergence, radicalization, or institutionalization of social movements is often in relation to crisis in the broaden sense of the concept. The current crisis might be an opportunity to assess the aforementioned processes by considering empirical research and conceptual debates.

Some of the questions this panel would like to address – but is not restricted to – are as follows:

  • What happens with and within non-mainstream groups after episodes of engagement with contentious politics?
  • What are the determinants of social movement outcomes such as emergence, radicalization, or institutionalization?
  • How do social movements maintain, negotiate, or change frames of campaigns, and opportunity structure openings beyond individual waves of mobilization?
  • How do movement members engage in the transmission of knowledge to emerging new generations of activists, and for new sustained campaigns of collective action?
  • How do political, economic, or social crises foster or hinder social movement emergence, radicalization, or institutionalization?

The purpose of this panel is twofold: on the one hand, to foster discussion regarding theoretical approaches, findings and implications of ongoing research in the concerned fields of social inquiry. On the other hand, we aim to settle a platform for further collaboration on the topics and sites emerging in the panel presentations and discussion.

Please submit by 1st of March, 2011 abstracts max. 250 words and CVs max.100 words to cesarguz(at)hotmail.com and mariya.ivancheva(at)gmail.com . The provisional program of the conference will be known by the 15th of March.

* full-length papers for this panel must be sent in by the 15th of April 2011
** The organizers provide hotel accommodation (two nights) and meals for all presenters.

Call for Papers: Conference “Processes of Radicalization and Deradicalization”, Venue: Center for Interdisciplinary Studies (ZIF), University of Bielefeld, Germany, 6-8 April 2011

The International Journal of Conflict and Violence (IJCV), in cooperation with the Working Group “Orders of Violence” in the German Association for Political Science (DVPW), announces a call for papers for an international conference on radicalization and deradicalization. We invite contributions from distinguished scholars and younger scientists from various disciplines, including sociology, political science, anthropology, psychology, history, international relations, and area studies. The conference aims at collecting and discussing research on the processes of radicalization and deradicalization, focusing in particular on the following topics:

  1. radicalization in repressive settings, such as authoritarian regimes, camps, and prisons;
  2. state institutions (liberal or not) as radicalizing/deradicalizing entities;
  3. historical periods of transnational diffusion of radicalization/deradicalization (including the spread of repertoires of action, organizational forms, and ideas);
  4. the legitimacy of radicalization and deradicalization (vis-à-vis constituencies, third parties, etc);
  5. the effects of intra-organizational dynamics on deradicalization;
  6. the ‘intended’ and/or ‘unintended’ outcomes of radicalization/deradicalization.

Details im vollständigen CfP

Titelbild: Performance von Pussy Riot auf dem Roten Platz (Foto: Pussy Riot Blog)

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