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In der nächsten Woche startet das Kolloquiums ‚Politik von unten‘ mit dem Herbst-/Winter-Programm 2012. An sechs Terminen diskutieren wir aktuelle Texte zu politischem Engagement, Protest und sozialen Bewegungen. Das Programm beginnt am Mittwoch, den 19. September mit Thesen von Pedram Shahyar zur Rolle von virtuellen sozialen Netzwerken in der ägyptischen Revolution. Danach diskutieren wir Peter Ullrich’s Einleitung zu der linken Debatte über Israel und Palästina. Danach folgen unter anderem Themensitzungen zu

  • Transnational Networks for Decent Work
  • Alternativbewegung und solidarischer Ökonomie
  • Stuttgart 21
  • Protestkonzepten in heterogenen Bewegungen

Das ganze Programm findet man aktualisiert auf dieser Webseite. Das Programm mit dem Stand von heute gibt es hier als pdf.

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Nach der Sommerpause beginnt am Mittwoch, den 7. September, das Kolloquium Politik von unten mit dem Programm für das zweite Halbjahr. Nach der „Sommer“pause ist das Kolloquium neu organisiert. Es findet jetzt in der Regel vierzehntägig am Mittwoch von 17-19 Uhr statt. Vier Sitzungen haben einen thematischen Schwerpunkt:

„Kämpfe um Wissen“ (6. Oktober)
„Protest und Umbruch im Arabischen Frühling“ (2. November)
„Radikale Szenen und Radikalisierung“ (30. November) und
„Wie Proteste von Rechtsradikalen erforschen?“ (14. Dezember).

Diskutiert werden weiterhin zwei Texte. Am kommenden Mittwoch diskutieren wir mit Marius Haberland (Berlin) einen Text, der aus seinem Dissertationsprojekt hervorgegangen ist. Darin geht es um die Entstehung transnationaler Räume des Widerstandes gegen die Aneignung von Land in Mexiko und Zentralamerika. Sebastian Bödecker (Berlin) stellt seinen Bericht zu sozialer Ungleichheit und politischer Partizipation vor, den er mit Unterstützung der Otto-Brenner-Stiftung erstellt hat.

Das Kolloquium findet im Wissenschaftszentrum Berlin, Raum B 002/003 statt. Mehr Details zum Kolloquium auf dieser Seite.

An diesem Freitag findet zum vierten Mal das Kolloquium Politik von unten statt. Wir diskutieren mit Swen Hutter (München) den Entwurf zu einem Zeitschriftenbeitrag zum Thema: „When do political parties protest? A comparative study of six West European countries“ und mit Paula Marie Hildebrandt (Weimar/Berlin) über ihre Dissertation „Folge dem weißen Kaninchen… Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum als Wiederentdeckung politischer Partizipation oder die ‚Kunst öffentlicher Partizipation‘“.

Das Kolloquium findet Freitag um 17.00 Uhr im Wissenschaftszentrum Berlin (Raum B 002/003) statt. Mehr Details zum Kolloquium auf dieser Seite.

Swen Hutter: When do political parties protest? A comparative study of six West European countries

This paper studies the protest activities of political parties. Thus, it takes the main collective actors of electoral democracies and ask, when do parties support or facilitate protest events on the streets; i.e., when do they enter a major arena of off-electoral democracy? More specifically, the paper deals with the frequency and timing of mobilization by parties in the protest arena. The study addresses effects of time, party and country characteristics. To begin with, I develop two hypotheses on the trends over time. While Kitschelt’s differentiation hypothesis leads us to expect that political parties focus increasingly on electoral competition and leave the protest arena to social movement organizations, movement society theorists expect that political parties are increasingly involved in protest activities. Regarding party characteristics, the literature suggests that left-wing, radical, niche and opposition parties are more likely to sponsor protest events than right-wing, moderate, mainstream and government parties. Finally, I expect that the general structural setting of political mobilization also affects parties’ action repertoire in a given country. Empirically, the study relies on a major dataset covering protest events in six West European countries (Austria, Britain, France, Germany, the Netherlands, and Switzerland) for the period 1975 to 2005. Overall, the paper presents mixed results for the time and country hypotheses, while most of the expected party differences can be observed. Particularly, the left-right ideological orientation of parties is a key factor that determines whether political parties enter the protest arena.

Veranstaltungsreihe/Vorlesungsreihe/Forschungskolloquium/Symposium: Protest in München seit 1945

„Meine Damen und Herren, bitte nehmen Sie doch Vernunft an…“ rief Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel durch ein Megafon, als 1962 auf der Leopoldstraße die Schwabinger Krawalle stattfanden. Dieser Satz war ursprünglich als Titel der Veranstaltungsreihe PROTEST IN MÜNCHEN SEIT 1945 geplant, weil er so schön das Münchner Verhältnis zum öffentlichen Widerstand verdeutlicht. Obwohl in der bayerischen Landeshauptstadt stets Ruhe als höchste Bürgerpflicht galt, gab es in München immer wieder heftige Proteste, und sie ins öffentliche Gedächtnis zurückzurufen, ist unser Ziel.

Von April bis Juli 2011 werden im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen, Lesungen, Diskussionen, Filmabenden, Ausstellungen wie viele Facetten der widerständigen und unbequemen Teile der Stadtgesellschaft in der Nachkriegszeit beleuchtet und ihre Geschichten erzählt.

Unter anderem im Programm:

Einen vollständigen Überblick über das umfangreiche Programm gibt es auf der Seite www.protest-muenchen.de.

Die Reihe wird organisiert von Ruth Oppl und Andrea Naica-Loebell.

An diesem Freitag findet zum dritten Mal das Kolloquium Politik von unten statt. Zum einen diskutieren wir einen bereits veröffentlichten Text von Viviana Uriona über den Kampf um die Gegenhegemonie in der argentinischen Mediendemokratie (in Leo Gabriel und Herbert Berger (Hrsg.): Lateinamerikas Demokratien im Umbruch. Wien: Mandelbaum Verlag 2009, S. 277-299). Zum anderen besprechen wir den ersten Entwurf für einen Zeitschriften-Artikel von Nina Ramid, Wolfgang Stuppert und Simon Teune zu „Protest und Demokratie. Einstellungen und Politisierungsprozesse der Gegner_innen von Stuttgart 21.“

Das Kolloquium findet Freitag um 17.00 Uhr im Wissenschaftszentrum Berlin (Raum B 002/003) statt. Mehr Details zum Kolloquium auf dieser Seite.

An diesem Freitag findet zum zweiten Mal das Kolloquium Politik von unten statt. Wir diskutieren zwei Texte: Die Antragsskizze von Peter Ullrich (DJI Halle/Universität Leipzig) für ein DFG-Projekt zur Videoüberwachung von Demonstrationen und den Entwurf eines Zeitschriftenbeitrags von Britta Baumgarten und Dieter Rucht (Wissenschaftszentrum Berlin) zur Zusammensetzung der Montagsdemonstrant_innen gegen Stuttgart 21.

Das Kolloquium findet Freitag um 17.00 Uhr im Wissenschaftszentrum Berlin (Raum B 002/003) statt. Mehr Details zum Kolloquium auf dieser Seite.

Peter Ullrich: „Videoüberwachung von Versammlungen und Demonstrationen. Gesellschaftliche Hintergründe und Auswirkungen auf Subjektivierungsprozesse, Demokratieorientierungen und Protestlegitimität“

Seit längerem verstärkt sich die Tendenz, dass Demonstrationen aber auch Sportereignisse u.ä. mithilfe von Videokameras überwacht werden. Forschung zu diesem Phänomen gibt es bisher nicht. Das Projekt fragt in einem wissenssoziologischen Ansatz nach den Hintergründen und den Auswirkungen von Videoüberwachung von Versammlungen und Demonstrationen. Dabei interessieren zwei Hauptebenen: erstens die Rationalität, Einsatzpraxis und Legitimierung von Videoüberwachung seitens der Polizei sowie die Auswirkungen auf Ermittlungsarbeit und Gerichtsverfahren sowie zweitens die Auswirkungen auf Versammlungen, Teilnehmerverhalten, Protestneigung, Protestlegitimität, politische Teilhabe, Demokratieorientierungen und -verständnis von Demonstrierenden sowie langfristige Subjektbildung. Insbesondere wird im Anschluss an das Volkszählungsurteil des BverfG nach dem Abschreckungspotential gefragt. In einem Grounded-Theory-Design werden verschiedene methodische Ansätze kombiniert. Gruppendiskussionen mit politischen Aktivisten/Fußballfans/Polizei und Ethnographien entsprechender Events werden durch Experteninterviews und Dokumentenanalysen auf Seiten der Sicherheitsorgane und Gerichte sowie mit Schlüsselpersonen der von Überwachung betroffenen Gruppen ergänzt. Auf theoretischer Ebene ist die Studie neben der Protestforschung und Protest-Policing-Forschung auch ein Beitrag zu den surveillance studies und den umstrittenen Auswirkungen (post-)panoptischer Sozialkontrolle.

Am Freitag, den 11. Februar, findet erstmals das Kolloquium Politik von unten statt, das der Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin und der Berlin Graduate School for Social Sciences organisiert.

In der ersten Sitzung diskutieren wir mit Roland Roth, Professor für Politikwissenschaft an der Hochschule Magdeburg-Stendal, das Einleitungskapitel seines bald erscheinenden Buches „Bürgermacht. Eine Streitschrift für mehr Partizipation„. In dem Buch wird die Frage gestellt, wie die repräsentative Demokratie demokratisiert werden kann. Ein erster Schritt für den Roth plädiert, ist die Einrichtung einer Demokratie-Enquete-Komission im Deutschen Bundestag, die Möglichkeiten zur Verbesserung der Beteiligung von Bürger_innen ausloten könnte. Diskussionsbeiträge dazu sind im aktuellen Newsletter des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement zu finden.

Die erste Sitzung des Kolloquiums findet am Freitag um 17.00 Uhr im Wissenschaftszentrum Berlin (Raum B 002/003) statt. Mehr Details zum Kolloquium auf dieser Seite.

Interview mit Roland Roth im Rahmen des »Forums für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie« der Stiftung Mitarbeit vom 24.–26. September 2010.

Ab Anfang des nächsten Jahres organisiert der Arbeitskreis soziale Bewegungen in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin und der Berlin Graduate School of Social Sciences ein monatliches Kolloquium, bei dem Texte und Forschungsprojekte zu kollektivem politischem Handeln diskutiert werden können.

Zur Gestaltung des Programmes suchen wir jetzt Interessierte, die ihre Texte im Kreis von Fachkolleg_innen diskutieren möchten.

Details zu Konzept und Teilnahme finden sich auf der Seite des Kolloquiums hier im Blog des Arbeitskreises.

Titelbild: Performance von Pussy Riot auf dem Roten Platz (Foto: Pussy Riot Blog)

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