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Call for Papers: Politisches Handeln in digitalen Öffentlichkeiten Grassroots zwischen Autonomie, Aufschrei und Überwachung. Tagung am 28./29. November 2014, Historische Sternwarte, Georg-August-Universität Göttingen

Frist für Einreichungen: 20. Juni 2014
Weitere Informationen: http://digitale-oeffentlichkeiten.de

Digitale Öffentlichkeiten sind einer der Kristallisationspunkte des Politischen im frühen 21. Jahrhundert. Ereignisse wie der #Aufschrei gegen Sexismus oder aktivistische Tools wie der Castorticker sind Beispiele dafür, wie sich Menschen digitale Technologien aneignen, um ihren politischen Forderungen Ausdruck zu verleihen. Derartige Graswurzelprozesse bewegen sich indes in einem Spannungsfeld: Während ihre Eigendynamik zu Kontollverlusten sowohl aufseiten von Institutionen und Organisationen als auch der Aktivist*innen selbst führt, sind digitale Öffentlichkeiten zugleich höchst anfällig für Formen der Überwachung und Manipulation. Die jüngst in der Türkei verhängte Sperre von Twitter ist ein Beispiel für die zahlreichen Einhegungsversuche, die gegen die eruptiven Effekte digitaler Vernetzung in Anschlag gebracht werden. Dieses Problem wird seit langem diskutiert; seine Lösung scheint nach den Erkenntnissen durch die Snowden-Leaks weit in die Ferne gerückt.

Forscher*innen, die sich für politisches Handeln, Zivilgesellschaft und Soziale Bewegungen interessieren, stehen vor der Herausforderung, digitale Phänomene und Entwicklungen theoretisch einzuordnen und zu analysieren. Dies erfordert in die Logiken und Dynamiken des Digitalen einzutauchen und das Neuartige der digitalen Welt zu verstehen, zu bestaunen und kritisch zu reflektieren. In digitalen Öffentlichkeiten entwickeln sich, so Felix Stalder, spezifische Formen von Autonomie und Solidarität. Gleichzeitig finden sich viele Parallelen zu früheren Sozialen und Protest-Bewegungen, wodurch es möglich ist, an fundierte Theorien verschiedener Reichweite sowie Forschungsmethoden anzuknüpfen.

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Rhein-Neckar-Zeitung: „Die Facebook-Revolution ist eine Übertreibung“ (Yannis Teocharis)

Call for Abstracts: Social Media, Politics and the State:  Protest, Revolutions, Riots, Crime, and Policing in the Age of Facebook, Twitter and YouTube. Edited by Daniel Trottier and Christian Fuchs

“Social media” is a new buzzword, marketing ideology and sphere of imagination in which contemporary techno-optimistic and techno-pessimistic visions are played out. Social media platforms like Facebook, Twitter and YouTube have made a considerable impact on contemporary life. A growing corpus of research considers how these platforms have affected marketing, identity construction, social coordination and privacy. The scholarship that this collected volume addresses looks at how state power and politics are both contested and exercised on social media.

Because social media are saturated in contemporary life, they have become a tool and a terrain for conflicts between states and a multitude of organized and autonomous actors. Social media are celebrated for “levelling the playing field” by empowering otherwise powerless actors. The ‘Green Movement’ during the 2009 elections in Iran was globally broadcast on Twitter. Marginalized political groups can now promote their agenda on free and easy-to-use platforms. Even rioters and other actors breaking the law can organize and discuss their exploits on these platforms. Yet in practice, social media often lead to asymmetrical power relations, as a result of asymmetrical relations of online visibility.

Studying social media politics, there are on the one hand techno-optimistic approaches that claim that social media helps to revive democracy (examples of such talk include the focus on “Twitter revolutions”, “YouTube democracy”, or a “Twitter public sphere”) and on the other hand techno-pessimistic approaches that claim that social media are a new threat to democracy (examples of such talk include focus on the omnipresence of criminal threats, harassments, terrorism and violent extremism on social media, the talk about “Twitter and Blackberry riots”, the stress on the end of political activism due to the lack of real-life contacts between activists and citizens, the focus on how the police and repressive regimes monitor social media in order to repress political activism, etc). The focus of this collected volume is different in that it seeks contributions that give a realistic assessment of the relationship between various forms of collective action (e.g. the Arab spring, the Occupy movement, contemporary student protests, contemporary social movements in Greece, Spain, and other countries, Anonymous, WikiLeaks, various forms of terrorism, various forms of crime, various forms of political activism, etc) and state power (the police, various political regimes, intelligence, the state-industrial surveillance complex, the neoliberal regime of governance, etc) on social media.

CfA as pdf file

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Internet & Partizipation. Bottom up oder Top down? Politische Beteiligungsmöglichkeiten im Internet. Tagung am 1. Dezember 2012, Universität Hamburg. Organisatorin: Kathrin Voss

Mit dem Internet wurde schon früh die Vision einer partizipativen Gesellschaft verbunden, die Vorstellung, das neue Medium würde zu politisch besser informierten Bürgern und zu mehr Bürgerbeteiligung führen. Skeptiker hingegen gehen davon aus, dass die bestehenden Barrieren zwischen Individuum und politischer Öffentlichkeit nicht technischer, sondern sozialer Natur sind und daher auch durch das Internet nicht aufgehoben werden können. Zwischen der eher technikdeterministischen und der technikindifferenten Position bewegen wir uns auch noch heute. Mit dem Social Web sind neue Möglichkeiten entstanden, die von zivilgesellschaftlichen Organisationen ebenso eingesetzt werden wie von Parteien oder von staatlicher Seite – von E-Petitionen bis zur Piratenpartei, von Wikis bis zu Open Data und Adhocracy. Was funktioniert? Wer beteiligt sich? Wie lassen sich Menschen online mobilisieren? Welchen Einfluss haben die neuen Online-Tools auf die politische Kommunikation, auf politische Entscheidungen und auf das politische System selbst. Diese Tagung wird sich dem Thema „Internet und Partizipation“ aus unterschiedlichen Perspektiven widmen, sowohl von der zivilgesellschaftlichen Seite, also bottom-up, als auch von Seiten der Politik, also top-down. Dabei sollen nicht nur wissenschaftliche Ergebnisse zusammengetragen und diskutiert werden, es soll auch eine Brücke von der Wissenschaft zur Praxis gebaut werden und Erkenntnisse und Erfahrungen sollen ausgetauscht werden. Deshalb werden sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch Vertreter aus der Praxis, aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, aus der Politik aber auch aus den Medien eingeladen. Für die Konferenz wurde ein Format gewählt, das viel Raum für Diskussionen lässt.

Programm, Anmeldung und alle Details auf der Kongressseite
Programm als pdf

Deutschlandfunk: „Protest per Web organisieren“ (Dieter Rucht)

Call for Papers „Digitale Gesellschaft – Partizipationskulturen im Netz“, DGPuK CvK-Fachgruppentagung, Bonn, 8.-10. November

Dass das Internet die Strukturen von Partizipation, Öffentlichkeit, Konsum und Politik verändert, ist einer der zentralen Ausgangspunkte der Debatte um die Mediatisierung der Gesellschaft. Dabei zeichnen sich zwei Tendenzen ab, die in ihren Bewertungen kategorial differieren. Einerseits finden sich explizit medienenthusiastische Positionen, die von neuen Möglichkeiten der Partizipation ausgehen und die Freiheit des Users im Mittelpunkt der Debatte sehen. Diese Sichtweise zeichnet die politischen Zugänge aus, die von einem „Digitalen Arabischen Frühling“ sprechen und neue Formen und Optionen für zivilgesellschaftliches Engagement sehen. Sie lässt sich zudem auf andere Bereiche der Gesellschaft, in denen sich neuartige Teilnahmemöglichkeiten eröffnen – z.B. Konsum und Unterhaltung – erweitern.

Eine kritische Perspektive dagegen ist von grundlegender Skepsis gegenüber dem Internet gekennzeichnet und geht davon aus, dass das Internet eben nicht weitere Bevölkerungskreise integrieren und mobilisieren kann, sondern dass existierende Tendenzen und Strukturen, auch die der Ungleichheit, im Sinne der Verstärkungshypothese intensiviert würden. Damit, so die Annahme, gingen auch neue soziale Ausschluss- und Fragmentierungsprozesse einher, die sich durch die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft ständig weiter verschärften.

In diesem Zusammenhang stellt der hochfrequent und häufig unscharf verwendete Begriff der Partizipation einen wichtigen Gegenstand der theoretischen Überlegungen dar. Neben der grundsätzlichen Frage, ab wann ein User als „Partizipient“ zu werten ist, ist auch das rasch wachsende Medienrepertoire, welches weitere Beteiligungsoptionen an Online-Diskursen eröffnet, ein Grund für die nicht temporäre Festschreibbarkeit des Begriffs. Partizipation wird aus der Sicht der Politik als Prozess einer politischen Handlung zwischen Individuen und der Gemeinschaft verstanden und gehört zu einem Beziehungsgeflecht aus teils substitutiv, teils kontradiktorisch verwendeten Begriffen (z.B. Teilhabe, Beteiligung, Demokratisierung, Mitbestimmung, Mitwirkung etc.). Vor allem mit der zunehmenden Verbreitung des Internets haben sich in den letzten Jahren neue Partizipationsformen gebildet, die von veränderten technologischen und medialen Rahmenbedingungen profitieren. Insbesondere die politische Mobilisierung eines jüngeren Publikums wird gemeinhin den Netzmedien zugesprochen. […]

Der tiefgreifende Einfluss des Internets auf unsere Gesellschaft wird kaum mehr angezweifelt. Umso wichtiger ist es, den zugrundeliegenden Mechanismen der „digitalen Gesellschaft“ nachzugehen und diese systematisch zu erforschen.

Daher wollen wir uns mit der diesjährigen CvK-Fachgruppentagung diesem Thema unter dem Rahmen „Digitale Gesellschaft“ und der Schwerpunktsetzung von Partizipationskulturen annähern. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird die Möglichkeit geboten, eigene Fragestellungen und Projekte aus dem Bereich der Kommunikations-, Medien- und Sozialwissenschaft anhand empirischer und/oder theoretischer Ausarbeitungen zum Thema zu präsentieren. Dabei sollen vor allem Fragen und Erkenntnisse gemeinsam diskutiert werden, die den evolutionären Prozess der Digitalisierung aus den drei genannten Bereichen analysieren und in einen breiteren kulturellen, politischen oder wirtschaftlichen Kontext setzen.

Besonders willkommen sind theoriebezogene Vorträge, die den unscharfen Begriff der „Partizipation“ problematisieren, präzisieren und modellhaft ausarbeiten.

Mögliche Themenbereiche sind:

  •  Zur Theorie und Empirie von Partizipation online
  • Bürgerbeteiligung im Netz – von S21 bis ACTA
  • Protest-Kommunikation online, digitaler Aktivismus
  • Slacktivism, clicktivism, micro-activism und Ad-Hoc-Bewegungen
  • Partizipationskulturen und Normen – wer darf wann was wo?
  • Partizipation und ihre technische Umsetzung – von Adhocracy bis Liquid Democracy
  • Partizipationskompetenzen
  • Partizipation im Netz als Konsummodell, Online-Verbraucherverhalten
  • Partizipative Präsentations- und Vermarktungsoptionen für Künstler im Netz (Crowdfunding, Musikportale etc.)
  • Unternehmenskommunikation im Netz unter Partizipationsaspekten
  • Neue Geschäftsmodelle im Social Web – Partizipation als Geschäftsmodell
  • Selbstoffenbarung und Privatsphäre im Netz: Ich partizipiere – also bin ich?
  • Partizipationskulturen in ausgewählten Gruppen (Jugendliche, Migranten, Senioren etc)
  • Grenzen der Partizipationsoptionen: Digitale Spaltungen und Marginalisierungen

Aussagekräftige Abstracts (maximal 4000–5000 Zeichen) mit Bezug zum Tagungsthema werden bis zum 30.06.2012 per E-Mail in elektronischer Form an j.schmidt(at)hans-bredow-institut.de erbeten.

Alle Details zur Teilnahme und der volle Ausschreibungstext finden sich hier.

Call for Papers: Special Issue: Vol. 4 (1) – Digital Citizenship and Activism: Questions of Power and Participation Online. Guest Editors: Dr. Maria Bakardjieva (University of Calgary, Canada), Dr. Jakob Svensson (Karlstad University, Sweden) and Dr. Marko M. Skoric (Nanyang Technological University, Singapore)

Nowadays, when citizens, activists and participants in social movements want to voice their opinions and negotiate their political identities they increasingly do so in hybrid media environments that are particularly suitable for mobilisation, organisation and discussion. With a massive increase in online social networking, digital infrastructures are lowering the threshold for political involvement. This, in turn, is considerably shifting the power dynamics of participation. Digital storytelling, for example, has become part of the strategies used by contemporary political activists. While strategies in the past revolved mainly around the attempts to influence the mass media and gatekeepers, today more and more citizens are becoming reporters and commentators themselves, often providing first-hand, real-time coverage of offline political activities.

However, some have questioned the notion of social networking platforms as tools for social change and/or horizontal power structures, in particular in relation to issues of surveillance and data privacy. These sorts of critical views have been voiced in public debates on the implications of corporate ownership of social networks. Another question that has been raised is whether “clicktivism” is eroding the physical or embodied participation constituting traditional offline activism. It must be also taken into account that very few movements have succeed through mediated activism alone.

Hence, on the one hand we are witnessing how increasing access to the internet has resulted in an array of new strategies and success stories for contemporary activism, in particular with regards to mobilisation. On the other hand, we are still groping in the dark when it comes to understanding the place of digital participatory activities in the shifting landscapes of power in late modernity. For this special issue of JeDEM, we invite scholarly research to shed light on the issues of power and participation online.

Topics can include, but are not limited to:

  • Digital divides, hierarchy and marginalisation in political collectives, citizen networks and social movements
  • Identity negotiation in digital activism and online collective action
  • The intersections of individual, collective and connective identities in political movements online
  • Socio-psychological aspects of political communication online
  • Slacktivism, clicktivism, micro-activism and socio-political change
  • Empirical accounts of shifting power relations and citizen/community empowerment in contemporary political participatory initiatives
  • Mappings of power relations in online political networks
  • Online platforms for mediated sociability and social capital creation and their role in civic mobilization
  • The politics of privacy and surveillance in a networked world
  • New governmental policies and networks
  • Examples of new media strategies, real-time coverage and networked organisation in social and ad-hoc movements
  • Implications and criticism of corporate ownership of social networks
  • Social media activism in emerging and transitional democracies
  • Multimedia configurations and citizens’ involvement in the public sphere

Relevant articles from different national and disciplinary perspectives are welcome. We also encourage authors to submit policy papers and case studies, as well as critical essays analyzing existing methods and approaches.

Submission Guidelines

Articles submitted for consideration must be written in English.
Length of paper: 7,500-12,000 words, including footnotes.
Template and guidelines are available at http://www.jedem.org/about/submissions#authorGuidelines

Important Dates

Submission deadline 11.06.2012
Editor decision 16.07.2012
Camera ready paper 06.08.2012

dpa: „Generation Internet stellt Politik vor Rätsel“ (Dieter Rucht)

CfP: Online Collective Action and Policy Change. Special Issue of Policy and Internet. Guest Editors Andrea Calderaro (PhD, European University Institute) and Anastasia Kavada (PhD, University of Westminster)

Policy and Internet, the first major peer-reviewed multi-disciplinary journal investigating the impact of the internet on public policy, is inviting submissions for a special issue on ‚Online Collective Action and Policy Change‘, to be published in January 2013 (paper deadline: 31 March 2012). The journal is edited by the Oxford Internet Institute (University of Oxford) for the Policy Studies Organization (PSO).

The Internet has created a new interface between collective action and policy making: it opens new channels for social coordination and mobilisation, and it offers multiple platforms from where to influence public opinion and policy makers. The recent wave of protests that has swept authoritarian regimes like Tunisia, Egypt, and Libya, but also western liberal democracies like Greece, Spain, and the UK, offers new empirical evidence of the impact that online interactions and information exchange can have on policy making.

In addition to these recent instances of contentious politics, advocacy and grassroots groups are increasingly using online technologies to empower local communities and direct change in the policies that most affect them. And issues at the heart of online governance, like Internet regulation, are motivating many collective efforts directed to shaping file-sharing policies, free software, or digital communication rights.

This special issue calls for academic papers reporting novel empirical research on how online collective action drives policy change, in any of its ramifications. This includes topics such as:

  • The coordination of protests and mobilisations using online technologies, and their impact on public opinion and policy making.
  • The mechanisms through which online collective action grows and diffuses, and how or when they trigger a policy reaction.
  • The impact of online activity on issue salience, and the responsiveness of policy makers.
  • The interplay between online collective action and the offline policy cycle, or how policy makers deal with new sources of instability and disruption.

This list of topics is not exhaustive, and other questions related to online collective action and its impact on policy making will be considered.

Please visit the website of the Oxford Internet Institute for details.

Call for papers: 2001-2011 Changing Internet Politics. Special Issue of Sociologica

In the past decade, contrasting trends have alternately fuelled hopes and fears concerning the potential of the Internet and then new digital personal/social media for democratic participation. Despite the persisting problem of the digital divide, Internet users have grown in number from about 300 million to the 1.4 billion of today, and a new generation of tools, providing mobile and simultaneous ‘community’ services, seems to have reshaped the way in which people connect and communicate.

Whilst it is generally agreed that the new media have been important resources for social movements since the end of the 1990s, it is also apparent that they still to encounter obstacles against their systematic entry into the general public sphere and effective influence on political decision-making, with the exception of rare and brief episodes/events. In parallel, in many countries, digital participation seems to have gained a strong position in the rhetorics adopted by governments and institutional actors (under the labels of e-democracy and e-participation). In spite of this institutional fascination with the Web, throughout the past decade the claim for an Internet Bill of Rights on the global multi-stakeholder agenda (WSIS) has had to face the ‘securitarian turn’ produced by the global terrorism alarm since the 11 September attacks.

Moreover, Internet ‘politics from below’, in their collective as well as individual forms, like those emblematically practiced by bloggers and social networks, has suffered from the increasing processes of market colonization and corporate concentration deployed on the Net and their implications in terms of the privatization of privacy and censorship policies, with and without state intervention. Nevertheless, there is considerable evidence for the Internet’s growing libertarian political impact. This is the case of the global challenge to state secrecy raised by WikiLeaks and also by the spring 2011 uprisings in the Mediterranean Arabian countries. But is also the case of recent developments in the contentious politics of some European countries (e.g. the Spanish ‘indignados’, or the successful Italian referendum movement) where digital social networks have proved powerful means to convey demands for a radical renewal of politics based on a stronger and more direct role of citizens, and on a critique of post-democratic functionings.

The journal invites scholars to analyze this decade of Internet politics with its ambivalent dynamics. Equally welcome are papers devoted to empirical analysis of specific aspects, or which seek to draw a wider picture of Internet political trends throughout the decade. The final deadline for submission has been extended until March 10, 2012. The papers selected will be published according to the order of their final acceptance by the journal, and they will be commented on in the ‘Essays’ section.

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Titelbild: Performance von Pussy Riot auf dem Roten Platz (Foto: Pussy Riot Blog)

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