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Call for Papers Feminismus und Öffentlichkeit: Kritik, Widerstand und Interventionen im medialen Wandel, Goethe-Universität Frankfurt am Main, 4. bis 6 . Oktober 2017, Organisation: Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in der DGPuK und Cornelia Goethe Centrum der Goethe-Universität

Weltweit setzten und setzen sich feministische Aktivist*innen und Bewegungen für Emanzipation und Geschlechtergerechtigkeit ein; dabei berufen sich (queer-, lesbisch-)feministische Bündnisse auf unterschiedliche Feminismen, wählen verschiedene Formen zur Artikulation von Protest und zielen dabei auf die Herstellung verschiedener Öffentlichkeit(en) : Selbstverständigung und politische Forderungen wurden und werden sowohl in Netzwerken im Privatraum als auch in alternativen öffentlich-politischen Kontexten ausgehandelt , dafür Öffentlichkeit hergestellt oder versucht, sie in bestehende Öffentlichkeiten hineinzutragen; bis heute werden hierfür verschiedene Kommunikationsformen und unterschiedliche Medien genutzt. Akteur*innen, ihr Medienhandeln und die dadurch erzeugten Räume konstituieren dabei unterschiedliche Öffentlichkeitsebenen, in denen verschiedene Strategien zur Durchsetzung von Themen zum Tragen kommen können; diese Kommunikationsformen und Strategien verändern sich unter den aktuellen Bedingungen digitaler Öffentlichkeiten.
Aktivismus und Intervention in (queer-)feministischen Öffentlichkeiten stehen auf unterschiedliche Weisen in der Tradition historischer Emanzipationsbewegungen von Frauen* und waren stets begleitet von theoretischen Überlegungen und Erkenntnissen: Feministische Auseinandersetzungen mit Konzepten von Öffentlichkeit haben beispielsweise deren Abgrenzung zur privaten Sphäre kritisch beleuchtet und das asymmetrische Machtverhältnis in den Blick genommen , auf dem eine solche Trennung beruht und die es stützt.

Im Zentrum der Jahrestagung der Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in Kooperation mit dem Cornelia Goethe Centrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main stehen feministische Kritik und Praktiken des Widerstands im medialen Wandel sowie die damit in Gang gesetzten Veränderungen im Verständnis und in der Formierung von Öffentlichkeiten. Dies wirft vielfältige Fragen auf: Welche Debatten prägen das feministische Verständnis von Öffentlichkeit(en)? Welcher Öffentlichkeiten bedienen sich feministische Akteur*innen und wie stellt sich das durchaus ambivalente Verhältnis zu traditionellen Massenmedien dar? Welche Rolle hat der feministische Journalismus in der Geschichte der Frauen*bewegungen bis heute gespielt? Welchen Herausforderungen müssen sich Frauen*bewegungen und queer-feministische Interventionen historisch und gegenwärtig stellen? Was bedeutet die Infragestellung von Geschlechterkategorien für feministische Handlungsmacht und die Artikulation feministischer Forderungen in medialen Öffentlichkeiten? In welcher Form finden feministische Forderungen und Positionen in fiktionalen, non-fiktionalen und sozialen Medien Verbreitung? Und wie werden diese rezipiert?
Die diesjährige Jahrestagung der Fachgruppen Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in Kooperation mit dem Cornelia Goethe Centrum der Universität Frankfurt am Main widmet sich diesen und weiteren Fragen unter dem Titel „Feminismus und Öffentlichkeit: Kritik, Widerstand und Interventionen im medialen Wandel“.
Im Rahmen der Tagung laden wir dazu ein, Fragestellungen nach dem Verhältnis von Feminismus und Öffentlichkeit insbesondere entlang von drei Themenfeldern nachzugehen:

Themengebiet 1: Frauen*bewegungen in historischer und aktueller Perspektive
Im Zuge der historischen und neuen Frauenbewegung en entstanden zahlreiche feministische Initiativen und Gruppen, die sich gegen die Diskriminierung von Frauen* richteten und ein verändertes gesellschaftliches Frauenbild präsentierten. Ulla Wischermann hat beispielsweise gezeigt, wie es den historischen Frauenbewegungen gelang, ihre Forderungen nach Frauenwahlrecht und Sexualstrafrechtsreformen durchzusetzen, obwohl sie damals noch von der Teilnahme an der bürgerlichen Öffentlichkeit ausgeschlossen waren. Dabei griffen die Frauenbewegungen auf vielfältige Medien und Kommunikationsformen zurück, angefangen von Tagebüchern und Briefen, über Vorträge und Vereinspresse bis hin zur Ansprache der Massenmedien. Feministische Publizist*innen und Journalist*innen spiel(t)en für den Erfolg der Bewegungen eine tragende Rolle. Entscheidend für die Herstellung feministischer Öffentlichkeit, die sich als Gegenöffentlichkeit und Gegenkultur formierte, waren die meist regionalen Frauenzeitschriften und der Rundfunk. Mittlerweile ist das Internet mit seinen vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten und kommunikativen Foren dazu getreten, in dem sich (queer-)feministische Gegenöffentlichkeiten bilden, die ebenso die traditionelle Öffentlichkeit der Massenmedien und des Parlaments erreichen können. Die Debatte um (queer-)feministische Anliegen findet heute vermehrt im Wechselspiel zwischen alten und neuen Medien statt. Es stellen sich somit u.a. folgende Fragen:

  • Welcher Interventionen bedienen sich Frauen*bewegungen in unterschiedlichen Ländern und/oder transnational sowohl in historischer als auch aktueller Perspektive?
  • Welche Unterschiede und Parallelen zeigen Vergleiche von aktuell en zu früheren Aktionsformen der Frauen*bewegungen?
  • Wie werden Zugehörigkeiten zu Frauen*bewegungen verhandelt und wie wird eine gemeinsame Identität konstruiert und zugleich Diversität ausgehandelt?
  • Wie stellt sich das Verhältnis von Journalismus und Feminismus dar?
  • Welche Methoden bieten sich zur Erforschung sowohl historischer als auch aktueller Frauen*bewegungen an?

Themengebiet 2: (Queer- )Feministische Bewegungsöffentlichkeiten und Bewegungsmedien
Feministische Bewegungen und feministische Protestformen haben sich seit dem Beginn der Frauenbewegung en vielfältiger Kommunikationsformen und Medien bedient. Gegenwärtig sind es vielfach digitale Medien, die der Mobilisierung, Selbstverständigung aber auch als Orte des Protests dienen. Dabei sind es beispielweise (queer-)feministische Zines, die eine immer größere Verbreitung erfahren. Ein „communicative turn“ in den Repertoires feministischer Bewegungen äußert sich in einer Entwicklung von einem Offline- zu einem Online-Aktivismus sowie von einer kontinuierlichen Mobilisierung von Bewegungsöffentlichkeiten hin zu einzelnen Protesten und Kampagnen. Feministische, queere und postkoloniale Theoretiker*innen weisen auf die Möglichkeiten dezentrierter Öffentlichkeiten hin, die etablierte Strukturen in Frage stellen und vielfältigen gesellschaftlichen Interessen und Erfahrungen eine Stimme verleihen können. Gleichzeitig werden feministische Interventionen und Frauen*bewegungen in den traditionellen Medien thematisiert; oft jedoch so, dass deren kritische Perspektive auf strukturelle Ungleichheiten verloren geht . Somit entstehen u.a. folgende Fragestellungen, die wir zu diskutieren einladen:

  • Welche Bedeutung haben Bewegungsmedien für feministische Interventionen?
  • Wie werden (Bewegungs-)Öffentlichkeiten hergestellt und welche Rolle spielen Emotionen und Affekte für diese Bewegungen?
  • Wie verändert sich durch sogenannte Ad-Hoc-Öffentlichkeiten und flüchtige Zusammenschlüsse vor allem im Internet politisches feministisches Handeln?
  • Wie werden feministische Protestartikulationen von den Massenmedien und in sozialen Medien aufgegriffen und gerahmt? Wie werden sie rezipiert?

Themengebiet 3: Gegenangriffe: Antifeministische Öffentlichkeiten
Neben feministischen und emanzipatorischen Öffentlichkeiten und Bewegungen sind es jedoch auch antifeministische Bewegungen, die sich verstärkt öffentlich artikulieren und in und durch Medien agieren. Gegenwärtig zeigt sich ein Antifeminismus bzw. „Anti-Genderismus“, der nationalkonservative und rechtsextreme Einstellungen und Politiken in Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern verbindet. Die darin enthaltenen antifeministischen Anfeindungen polemisieren oft pauschal gegen einen als einheitlich wahrgenommenen bzw. als uniform konstruierten Feminismus, unter den sowohl jegliche gleichstellungspolitische Maßnahmen als auch Gender Studies und Queer Theory undifferenziert subsumiert werden. Diese Anfeindungen sind nicht neu, deutlich erkennbar ist die historische Dimension antifeministischer Haltungen; bereits im Kaiserreich gab es eine gut vernetzte Abwehrbewegung gegenüber Frauenrechtlerinnen. Diskutieren möchten wir u.a. die folgenden Fragen:

  • Welcher Öffentlichkeiten, medialen Netzwerke und Argumentationsmuster bedient(e) sich der historische und aktuelle Antifeminismus?
  • Wie lassen sich Kenntnisse über die Dynamiken in digitalen Öffentlichkeiten für das Verstehen antifeministischer Hate Speech nutzbar machen?
  • Welche Wirkungen und Folgen haben antifeministische Angriffe in Bezug auf individuelle Akteur*innen und sowie auf die Handlungsspielräume von queer-feministischen Bewegungen in verschieden en Öffentlichkeiten?
  • Schließlich, darüber hinausgehend, welche Strategien im Umgang mit antifeministischen Akteur*innen und Gruppierungen sowie welche (medialen) Gegeninitiativen und Interventionen in antifeministische Öffentlichkeiten gibt es?

Tagungsablauf
Die Tagung findet anlässlich der Verabschiedung von Ulla Wischermann an der Goethe – Universität Frankfurt am Main statt. Sie wird am Mittwoch, dem 4. Oktober, abends mit einem Get together eröffnet und endet am Freitag, dem 6. Oktober, am frühen Nachmittag. Genaue Angaben zu Programm, Veranstaltungsort, Anreise, Unterkünften etc. werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Einreichung von Abstracts
Willkommen sind Vorschläge für 15 bis 20- minütige Vorträge und Diskussionsbeiträge sowie für Panels und innovative Diskussionsformen zu der im Call umrissenen Thematik. Wir bitten Sie, Ihren Vorschlag per E-Mail bis zum 30. April 2017 in Form eines Extended Abstracts (ca. 4.000 bis 6.000 Zeichen) einzureichen und einem der drei Themengebiete zuzuordnen. Besonders freuen wir uns über Vorschläge von Nachwuchswissenschafter*innen. Weiter besteht für Nachwuchswissenschaftler*innen die Möglichkeit, Qualifikationsarbeiten (Masterarbeiten oder Dissertationen) als work-in-progress für einen Workshop des wissenschaftlichen Nachwuchses einzureichen. Ein entsprechender Call wird gesondert verschickt. Bitte senden Sie Ihr Abstract an Ricarda Drüeke (ricarda.drueeke(at)sbg.ac.at). Die Vorschläge werden in einem anonymisierten Review-Verfahren begutachtet. Deshalb sind die Abstracts mit einem Deckblatt zu versehen, auf welchem der Beitragstitel sowie Name und Adresse des/der Einreichenden vermerkt sind. Bis Anfang Juni 2017 werden wir über die Annahme der Beiträge informieren.

Für das Organisationsteam in Frankfurt/Main Dr. Marianne Schmidbaur Für die Fachgruppe Dr. Ricarda Drüeke Dr. Elke Grittmann

Download: Der Call als pdf-Datei

Feministische Kritik und Widerstand – im Spiegel von Schlössern und Machtverhältnissen, Tagungshaus Schloss Rauischholzhausen, 12.-14. Januar 2012, von Inga Nüthen

Die Tagung „Feministische Kritik und Widerstand“ des AK „Politik und Geschlecht“ der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) stand im Zeichen eines Dialogs zwischen Theorie und Praxis innerhalb feministischer (Politik-)Wissenschaft. Vom 12. bis 14. Januar 2012 wurde sich der von den Konferenzorganisatorinnen ausgemachten Herausforderung feministischer Theorie gewidmet, aktuelle Phänomene zu reflektieren und eine Rückbindung an politische Praxen zu leisten.

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Volume three, issue two (November 2011): Feminism, women’s movements and women in movement, issue editors: Sara Motta, Cristina Flesher Fominaya, Catherine Eschle, Laurence Cox

Volume three, issue two of Interface, a peer-reviewed e-journal produced and refereed by social movement practitioners and engaged movement researchers, is now out, on the special theme „Feminism, women’s movements and women in movement„. Interface is open-access (free), global and multilingual. Our overall aim is to „learn from each other’s struggles“: to develop a dialogue between practitioners and researchers, but also between different social movements, intellectual traditions and national or regional contexts.

This issue of Interface includes xx pages and 27 pieces in English and Spanish, by authors writing from / about Australia, Canada, Denmark, Guatemala, India, Ireland, Mexico, Nicaragua, the Netherlands, Poland, South Africa, Spain, the UK and the US.

Articles include:

  • Sara Motta, Cristina Flesher Fominaya, Catherine Eschle and Laurence Cox, Feminism, women’s movements and women in movement

Theme-related articles:

  • Janet Conway, Feminist knowledges on the anti-globalization terrain: transnational feminisms at the World Social Forum
  • Lyndi Hewitt, Framing across differences, building solidarities: lessons from women’s rights activism in transnational spaces
  • Eurig Scandrett, Suroopa Mukherjee and the Bhopal Research Team, „We are flames not flowers“: a gendered reading of the social movement for justice in Bhopal
  • Akwugo Emejulu, Can „the people“ be feminists? Analysing the fate of feminist justice claims in populist grassroots movements in the United States
  • Finn Mackay, A movement of their own: voices of young feminist activists in the London Feminist Network
  • Melody L Hoffmann, Bike Babes in Boyland: women cyclists‘ pedagogical strategies in urban bicycle culture
  • Nina Nissen, Challenging perspectives: women, complementary and alternative medicine, and social change

Special section: feminist strategies for change:

  • Sisters of Resistance, Why we need a feminist movement now
  • Nina Nijsten, Some things we need for a feminist revolution
  • Rosario González Arias, Viejas tensiones, nuevos desafíos y futuros territorios feministas
  • Tiny aka Lisa Gray-Garcia, Independence vs interdependence
  • Roberta Villalón, Feminist activist research and strategies from within the battered immigrants‘ movement
  • Elena Jeffreys, Audry Autonomy, Jane Green, Christian Vega (Scarlet Alliance Australian Sex Workers Association), Listen to sex workers: support decriminalisation and anti-discrimination protections
  • Jean Bridgeman, Wise women in community: building on everyday radical feminism for social change
  • Jennifer Verson, Performing unseen identities: a feminist strategy for radical communication
  • Jed Picksley, Jamie Heckert and Sara Motta, Feminist love, feminist rage; or, Learning to listen
  • Anarchist Feminists Nottingham, Statement on intimate partner violence within activist communities

Other articles:

  • Kenneth Good, The capacities of the people versus a predominant, militarist, ethno-nationalist elite: democratisation in South Africa c. 1973 – 97
  • Michael Neocosmos, Transition, human rights and violence: rethinking a liberal political relationship in the African neo-colony
  • Roy Krøvel, Alternative journalism and the relationship between guerrillas and indigenous peoples in Latin America
  • Tomás Mac Sheoin, Greenpeace: a (partly) annotated bibliography of English-language publications
  • Anna Feigenbaum with Kheya Bag, Ken Barlow, Jakob Horstmann, David Shulman and Kika Sroka-Miller, „Everything we do is niche“: a roundtable on contemporary progressive publishing

This issue’s reviews include the following titles:

  • Jennifer Earl and Katrina Kimport, Digitally enabled social change: activism in the Internet age
  • SV Ojas, Madhuresh Kumar, MJ Vijayan and Joe Athialy, Plural narratives from Narmada Valley
  • Eurig Scandrett et al, Bhopal survivors speak: emergent voices from a people’s movement
  • Hilary Wainwright, Reclaim the state: experiments in popular democracy

A call for papers for volume 4 issue 2 of Interface is now open, on the theme of „The global emancipation of labour: new movements and struggles around work, workers and precarity“ (submissions deadline May 1 2012). We can review and publish articles in Afrikaans, Arabic, Catalan, Croatian, Danish, Dutch, English, French, German, Hungarian, Italian, Maltese, Norwegian, Portuguese, Romanian, Russian, Serbian, Spanish, Swedish, Turkish and Zulu. The website has the full CFP and details on how to submit articles for this issue at

The next issue of Interface (May 2012) will be on „The season of revolutions: the Arab Spring“, with a special section on the new wave of European mobilizations.

Interface is always open to new collaborators. More details can be found on our website: http://interfacejournal.net

Call for submissions: New Feminisms in Europe. A special issue of Social Movement Studies edited by Kristin Aune (University of Derby) and Jonathan Dean (University of Leeds)

What is the state of feminist social movements in 21st century Europe?

European second-wave feminism – loosely denoting the emergence of feminist activism in the 1960s and 1970s – has been extensively studied, but there is very little work on new and emerging feminist mobilisations.
Several decades on from second-wave feminism, European societies have changed in significant ways, many of them gendered, and many of which might be said to have arisen in response to feminist social movements. Recent years have seen the redrawing of national boundaries, the fall of communism and rise of capitalism in Eastern Europe, the increasing influence of neoliberalism, the development of new information technologies, and the feminization and increasing precarity of the labour market. Although there is now a substantial literature on the gendered aspects of these transformations and the impact of feminism on state institutions, there is little research on how contemporary feminist activist movements respond to, and engage with, these profound transformations in the gender regimes of European societies.

Additionally, many academic and social commentators have said that feminist movements are no longer as vibrant and radical as they once were and that young people are disconnected from feminism and social movement activism more broadly. But it is evident that feminism continues to be a significant social and political force, albeit often in ways that depart from traditional models of movement activism and cut across generational boundaries.

Against this backdrop, the special issue asks: how have 21st century feminisms responded to the changing gendered realities of contemporary Europe? Is European feminist activism in decline, or is it taking on a renewed visibility and significance? And in what ways do the demands and practices of European feminists converge and diverge in different contexts?

Questions to be explored include, but are not limited to, the following:

  • What are the key demands and foci of contemporary feminist activisms, and how do they vary across contexts?
  • What kinds of strategies, tactics and organisational structures characterise new feminist activisms in Europe?
  • What is the cultural and political reach of “third wave” feminism? To what extent is a wave-based generational metaphor appropriate for making sense of the histories of feminism in different contexts? What are the main (dis)connections between contemporary feminist activism, and earlier waves/generations?
  • Is feminism still a women’s movement? What is the place of men and queer, intersex and transgendered people in these new feminist groups?
  • How do diasporic communities and the politics of migration interact with the new feminisms?
  • What role do new information technologies play within the new feminisms?
  • What are the connections between feminist social movements and left-wing politics? What role does feminism play in student protest and activism against austerity measures across Europe?
  • In what ways do new feminist movements reflect and contest their different national landscapes? In what ways have democratic transitions (including those from fascism and communism) impacted upon feminist movements? Or is the distinctiveness of nation for feminist movements increasingly eroded in a digitally-mediated world? How do European feminists engage with globalization? Is what ways is the local (e.g. the city, neighbourhood or place) still significant?
  • How do social movements relate to the institutionalisation of feminism in national and international politics (e.g. through the EU)? What are the different ways in which feminist movements engage with political parties?
  • How do new feminist movements address intersectionality in relation to ethnicity, class, sexuality, health, disability and other related areas?
  • How are new feminisms engaging with the changing religious realities, including secularization and the rise of fundamentalisms, of countries in Europe?

The call is open and competitive. Each submission will be subject to the usual (blind) review process. Deadline for submission of articles (maximum 8,000 words including bibliography and notes) is Friday 13th July 2012. Articles should be formatted according to the Social Movement Studies style guide and submitted to both K.Aune(at)derby.ac.uk and ipijde(at)leeds.ac.uk, to whom any queries should be directed.

It is anticipated that the special issue will be published in early 2014.

Call for papers, issue 3/2 of Interface: a journal for and about social movements (deadline for submissions May 2011) „Feminism, women’s movements and women in movement“

Issue editors: Catherine Eschle, Cristina Flesher Fominaya, Sara Motta, Laurence Cox

Feminist theory is a direct product of women’s movements, which in turn have been among the most powerful movements of recent decades and have had dramatic effects across societies. Despite this, much contemporary feminist theory avoids questions of collective agency, and is often disconnected from movement activism. Conversely most scholarship on social movements ignores feminist analysis or at best includes it as an add-on question about gendered participation. Arguably, such scholarship is reliant on restrictive conceptual frames that result in the invisibilisation, de-legitimisation and silencing of contemporary forms of feminism, women’s movement and women in movement. Both frameworks are therefore weak on understanding and conceptualising the nature of contemporary feminism-as-movement, engaging with women’s agency in the construction of new forms of popular politics and opening up productive questions about political strategy.

This is particularly strange since women’s movements, and movements dominated by women (particularly those described as popular movements, movements of the poor or community movements), play a distinctive and characteristic role in local, national and global politics. They often expand the praxis of popular politics and social change in ways that politicise the subjective and the everyday, and include the spiritual, cultural and affective in their practices of resistance. Furthermore, feminist historical accounts in recent decades have highlighted the importance of women’s mobilisation, theories, pedagogies and approaches in everything from anti-imperialist movements, struggles around social reproduction and trade union organising to religious activism and top-down mobilisation in support of conservative regimes.

For this issue, we invite contributions on how feminist theory can help us understand the ways in which participation and collective action are gendered within social movements generally. We are equally interested in the ways in which women’s movements, feminist activism and movements strongly marked by women’s participation but without a feminist identification have distinct approaches to politics – or operate in similar ways to other movements – and the political and strategic implications of their activities. We are looking for contributions from feminist activists and scholars, participants in and students of women’s movements and movements marked by a feminisation of resistance, and social movement researchers with an interest in women’s agency, or how agency is gendered, in movements of all kinds.

Questions for discussion

Some of the questions we are interested in exploring in this issue of Interface are:

– Is there a distinctively feminist mode of analysing social movements and collective agency?
– Can (should) academic forms of feminism be reclaimed as theory-for-movements?
– In what ways and to what extent are social movement actors using feminist categories to develop new forms of collective action?
–  Are there specific types of „women’s movement/s“ in terms of participation, tactics and strategies?
–  Has the feminisation of poverty led to the feminisation of resistance among movements of the poor? If so/if not, what are the implications for such resistance?
–  Under what conditions does women’s participation in movements which are not explicitly feminist or focussed on specifically gendered issues lead to a change in power relations?
–  What are the implications of women’s participation for collective identity or movement practice, leadership and strategy?
–  What constitutes progressive or emancipatory movement practice in relation to gender, and good practice in alliance-building?
–  How can social movement scholarship contribute more to the feminist analysis of activism, and how can feminist scholarship help develop a fuller understanding of collective agency?
–  Are there specifically gendered themes to the current global wave of movements? Have feminist perspectives anything distinctive to offer the analysis of such movements?
–  What can enquiry into contemporary activism learn from historical feminist writing on women’s movements and women’s role in other movements?

Contributions on other questions related to the theme of this issue are also very much welcomed.

Special section: feminist strategies for change

We aim to include a special themed section within the issue on feminist strategies for change. This will be open to contributions from feminist groups, whether written collectively or by individuals.

Throughout the 1990s feminist politics became increasingly professionalised and arguably de-politicised. Yet neoliberal globalisation has witnessed a feminisation of poverty and sexualisation of public space.  The result is a paradoxical situation of defeats and de-politicisation combined with new forms of re-politicisation. This special section seeks to engage with attempts to re-articulate feminist politics in the current conjuncture, be they liberal, radical, socialist or anarchist in character or taking new forms. Arguably many of these re-articulations are simultaneously localised and transnationalised, articulating a praxis that is often mis-recognised and mis-represented by social movement scholarship.

The questions we hope will be considered in this section include:

–  What does feminist strategy mean today?
–  What are the challenges and limitations of feminist strategising in the current moment?
–  How do contemporary feminist activists and women’s movements draw on the practices and experiences of earlier movements?
–  Where do they see themselves in terms of movement achievements to date and the road still to be travelled?
–  What barriers and possibilities for feminist struggle has neoliberalism created?
–  Does the decline of neo-liberalism create openings for feminists?
–  And what movements today could be allies for a transition out of patriarchy?

We also invite feminist groups, communities and movements to frame their own questions and problematics for this section.

General submissions

Finally, as in all issues of Interface, we will  accept submissions on topics that are not related to the special theme of the issue, but that emerge from or focus on movements around the world and the immense amount of knowledge that they generate. Such general submissions should contribute to the journal’s mission as a tool to help our movements learn from each other’s struggles, by developing analyses from specific movement processes and experiences that can be translated into a form useful for other movements. In this context, we welcome contributions by movement participants and academics who are developing movement-relevant theory and research. Our goal is to include material that can be used in a range of ways by movements – in terms of its content, its language, its purpose and its form. We thus seek work in a range of different formats, such as conventional articles, review essays, facilitated discussions and interviews, action notes, teaching notes, key documents and analysis, book reviews – and beyond. Both activist and academic peers review research contributions, and other material is sympathetically edited by peers. The editorial process generally is geared towards assisting authors to find ways of expressing their understanding, so that we all can be heard across geographical, social and political distances.

Deadline and contact details

The deadline for initial submissions to this issue (Issue 6, to be published November 2011) is May 1st 2011.

For details on how to submit to Interface please consult the „Guidelines for contributors“ on our website at www.interfacejournal.net, and send manuscripts to the appropriate regional editor, whether on the special theme of „Feminism, women’s movements and women in movements“ or general articles. Editorial contact details can be found on the website for different global regions and languages.

Potential contributors for the special section on „Feminist strategies for change“ are invited to contact Sara Motta at saracatherinem AT googlemail.com.

Titelbild: Performance von Pussy Riot auf dem Roten Platz (Foto: Pussy Riot Blog)

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