You are currently browsing the category archive for the ‘Tagungen’ category.

Call for Papers Feminismus und Öffentlichkeit: Kritik, Widerstand und Interventionen im medialen Wandel, Goethe-Universität Frankfurt am Main, 4. bis 6 . Oktober 2017, Organisation: Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in der DGPuK und Cornelia Goethe Centrum der Goethe-Universität

Weltweit setzten und setzen sich feministische Aktivist*innen und Bewegungen für Emanzipation und Geschlechtergerechtigkeit ein; dabei berufen sich (queer-, lesbisch-)feministische Bündnisse auf unterschiedliche Feminismen, wählen verschiedene Formen zur Artikulation von Protest und zielen dabei auf die Herstellung verschiedener Öffentlichkeit(en) : Selbstverständigung und politische Forderungen wurden und werden sowohl in Netzwerken im Privatraum als auch in alternativen öffentlich-politischen Kontexten ausgehandelt , dafür Öffentlichkeit hergestellt oder versucht, sie in bestehende Öffentlichkeiten hineinzutragen; bis heute werden hierfür verschiedene Kommunikationsformen und unterschiedliche Medien genutzt. Akteur*innen, ihr Medienhandeln und die dadurch erzeugten Räume konstituieren dabei unterschiedliche Öffentlichkeitsebenen, in denen verschiedene Strategien zur Durchsetzung von Themen zum Tragen kommen können; diese Kommunikationsformen und Strategien verändern sich unter den aktuellen Bedingungen digitaler Öffentlichkeiten.
Aktivismus und Intervention in (queer-)feministischen Öffentlichkeiten stehen auf unterschiedliche Weisen in der Tradition historischer Emanzipationsbewegungen von Frauen* und waren stets begleitet von theoretischen Überlegungen und Erkenntnissen: Feministische Auseinandersetzungen mit Konzepten von Öffentlichkeit haben beispielsweise deren Abgrenzung zur privaten Sphäre kritisch beleuchtet und das asymmetrische Machtverhältnis in den Blick genommen , auf dem eine solche Trennung beruht und die es stützt.

Im Zentrum der Jahrestagung der Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in Kooperation mit dem Cornelia Goethe Centrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main stehen feministische Kritik und Praktiken des Widerstands im medialen Wandel sowie die damit in Gang gesetzten Veränderungen im Verständnis und in der Formierung von Öffentlichkeiten. Dies wirft vielfältige Fragen auf: Welche Debatten prägen das feministische Verständnis von Öffentlichkeit(en)? Welcher Öffentlichkeiten bedienen sich feministische Akteur*innen und wie stellt sich das durchaus ambivalente Verhältnis zu traditionellen Massenmedien dar? Welche Rolle hat der feministische Journalismus in der Geschichte der Frauen*bewegungen bis heute gespielt? Welchen Herausforderungen müssen sich Frauen*bewegungen und queer-feministische Interventionen historisch und gegenwärtig stellen? Was bedeutet die Infragestellung von Geschlechterkategorien für feministische Handlungsmacht und die Artikulation feministischer Forderungen in medialen Öffentlichkeiten? In welcher Form finden feministische Forderungen und Positionen in fiktionalen, non-fiktionalen und sozialen Medien Verbreitung? Und wie werden diese rezipiert?
Die diesjährige Jahrestagung der Fachgruppen Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in Kooperation mit dem Cornelia Goethe Centrum der Universität Frankfurt am Main widmet sich diesen und weiteren Fragen unter dem Titel „Feminismus und Öffentlichkeit: Kritik, Widerstand und Interventionen im medialen Wandel“.
Im Rahmen der Tagung laden wir dazu ein, Fragestellungen nach dem Verhältnis von Feminismus und Öffentlichkeit insbesondere entlang von drei Themenfeldern nachzugehen:

Themengebiet 1: Frauen*bewegungen in historischer und aktueller Perspektive
Im Zuge der historischen und neuen Frauenbewegung en entstanden zahlreiche feministische Initiativen und Gruppen, die sich gegen die Diskriminierung von Frauen* richteten und ein verändertes gesellschaftliches Frauenbild präsentierten. Ulla Wischermann hat beispielsweise gezeigt, wie es den historischen Frauenbewegungen gelang, ihre Forderungen nach Frauenwahlrecht und Sexualstrafrechtsreformen durchzusetzen, obwohl sie damals noch von der Teilnahme an der bürgerlichen Öffentlichkeit ausgeschlossen waren. Dabei griffen die Frauenbewegungen auf vielfältige Medien und Kommunikationsformen zurück, angefangen von Tagebüchern und Briefen, über Vorträge und Vereinspresse bis hin zur Ansprache der Massenmedien. Feministische Publizist*innen und Journalist*innen spiel(t)en für den Erfolg der Bewegungen eine tragende Rolle. Entscheidend für die Herstellung feministischer Öffentlichkeit, die sich als Gegenöffentlichkeit und Gegenkultur formierte, waren die meist regionalen Frauenzeitschriften und der Rundfunk. Mittlerweile ist das Internet mit seinen vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten und kommunikativen Foren dazu getreten, in dem sich (queer-)feministische Gegenöffentlichkeiten bilden, die ebenso die traditionelle Öffentlichkeit der Massenmedien und des Parlaments erreichen können. Die Debatte um (queer-)feministische Anliegen findet heute vermehrt im Wechselspiel zwischen alten und neuen Medien statt. Es stellen sich somit u.a. folgende Fragen:

  • Welcher Interventionen bedienen sich Frauen*bewegungen in unterschiedlichen Ländern und/oder transnational sowohl in historischer als auch aktueller Perspektive?
  • Welche Unterschiede und Parallelen zeigen Vergleiche von aktuell en zu früheren Aktionsformen der Frauen*bewegungen?
  • Wie werden Zugehörigkeiten zu Frauen*bewegungen verhandelt und wie wird eine gemeinsame Identität konstruiert und zugleich Diversität ausgehandelt?
  • Wie stellt sich das Verhältnis von Journalismus und Feminismus dar?
  • Welche Methoden bieten sich zur Erforschung sowohl historischer als auch aktueller Frauen*bewegungen an?

Themengebiet 2: (Queer- )Feministische Bewegungsöffentlichkeiten und Bewegungsmedien
Feministische Bewegungen und feministische Protestformen haben sich seit dem Beginn der Frauenbewegung en vielfältiger Kommunikationsformen und Medien bedient. Gegenwärtig sind es vielfach digitale Medien, die der Mobilisierung, Selbstverständigung aber auch als Orte des Protests dienen. Dabei sind es beispielweise (queer-)feministische Zines, die eine immer größere Verbreitung erfahren. Ein „communicative turn“ in den Repertoires feministischer Bewegungen äußert sich in einer Entwicklung von einem Offline- zu einem Online-Aktivismus sowie von einer kontinuierlichen Mobilisierung von Bewegungsöffentlichkeiten hin zu einzelnen Protesten und Kampagnen. Feministische, queere und postkoloniale Theoretiker*innen weisen auf die Möglichkeiten dezentrierter Öffentlichkeiten hin, die etablierte Strukturen in Frage stellen und vielfältigen gesellschaftlichen Interessen und Erfahrungen eine Stimme verleihen können. Gleichzeitig werden feministische Interventionen und Frauen*bewegungen in den traditionellen Medien thematisiert; oft jedoch so, dass deren kritische Perspektive auf strukturelle Ungleichheiten verloren geht . Somit entstehen u.a. folgende Fragestellungen, die wir zu diskutieren einladen:

  • Welche Bedeutung haben Bewegungsmedien für feministische Interventionen?
  • Wie werden (Bewegungs-)Öffentlichkeiten hergestellt und welche Rolle spielen Emotionen und Affekte für diese Bewegungen?
  • Wie verändert sich durch sogenannte Ad-Hoc-Öffentlichkeiten und flüchtige Zusammenschlüsse vor allem im Internet politisches feministisches Handeln?
  • Wie werden feministische Protestartikulationen von den Massenmedien und in sozialen Medien aufgegriffen und gerahmt? Wie werden sie rezipiert?

Themengebiet 3: Gegenangriffe: Antifeministische Öffentlichkeiten
Neben feministischen und emanzipatorischen Öffentlichkeiten und Bewegungen sind es jedoch auch antifeministische Bewegungen, die sich verstärkt öffentlich artikulieren und in und durch Medien agieren. Gegenwärtig zeigt sich ein Antifeminismus bzw. „Anti-Genderismus“, der nationalkonservative und rechtsextreme Einstellungen und Politiken in Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern verbindet. Die darin enthaltenen antifeministischen Anfeindungen polemisieren oft pauschal gegen einen als einheitlich wahrgenommenen bzw. als uniform konstruierten Feminismus, unter den sowohl jegliche gleichstellungspolitische Maßnahmen als auch Gender Studies und Queer Theory undifferenziert subsumiert werden. Diese Anfeindungen sind nicht neu, deutlich erkennbar ist die historische Dimension antifeministischer Haltungen; bereits im Kaiserreich gab es eine gut vernetzte Abwehrbewegung gegenüber Frauenrechtlerinnen. Diskutieren möchten wir u.a. die folgenden Fragen:

  • Welcher Öffentlichkeiten, medialen Netzwerke und Argumentationsmuster bedient(e) sich der historische und aktuelle Antifeminismus?
  • Wie lassen sich Kenntnisse über die Dynamiken in digitalen Öffentlichkeiten für das Verstehen antifeministischer Hate Speech nutzbar machen?
  • Welche Wirkungen und Folgen haben antifeministische Angriffe in Bezug auf individuelle Akteur*innen und sowie auf die Handlungsspielräume von queer-feministischen Bewegungen in verschieden en Öffentlichkeiten?
  • Schließlich, darüber hinausgehend, welche Strategien im Umgang mit antifeministischen Akteur*innen und Gruppierungen sowie welche (medialen) Gegeninitiativen und Interventionen in antifeministische Öffentlichkeiten gibt es?

Tagungsablauf
Die Tagung findet anlässlich der Verabschiedung von Ulla Wischermann an der Goethe – Universität Frankfurt am Main statt. Sie wird am Mittwoch, dem 4. Oktober, abends mit einem Get together eröffnet und endet am Freitag, dem 6. Oktober, am frühen Nachmittag. Genaue Angaben zu Programm, Veranstaltungsort, Anreise, Unterkünften etc. werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Einreichung von Abstracts
Willkommen sind Vorschläge für 15 bis 20- minütige Vorträge und Diskussionsbeiträge sowie für Panels und innovative Diskussionsformen zu der im Call umrissenen Thematik. Wir bitten Sie, Ihren Vorschlag per E-Mail bis zum 30. April 2017 in Form eines Extended Abstracts (ca. 4.000 bis 6.000 Zeichen) einzureichen und einem der drei Themengebiete zuzuordnen. Besonders freuen wir uns über Vorschläge von Nachwuchswissenschafter*innen. Weiter besteht für Nachwuchswissenschaftler*innen die Möglichkeit, Qualifikationsarbeiten (Masterarbeiten oder Dissertationen) als work-in-progress für einen Workshop des wissenschaftlichen Nachwuchses einzureichen. Ein entsprechender Call wird gesondert verschickt. Bitte senden Sie Ihr Abstract an Ricarda Drüeke (ricarda.drueeke(at)sbg.ac.at). Die Vorschläge werden in einem anonymisierten Review-Verfahren begutachtet. Deshalb sind die Abstracts mit einem Deckblatt zu versehen, auf welchem der Beitragstitel sowie Name und Adresse des/der Einreichenden vermerkt sind. Bis Anfang Juni 2017 werden wir über die Annahme der Beiträge informieren.

Für das Organisationsteam in Frankfurt/Main Dr. Marianne Schmidbaur Für die Fachgruppe Dr. Ricarda Drüeke Dr. Elke Grittmann

Download: Der Call als pdf-Datei

Call for Contributions: RIOTS – Violence as politics? International Conference, 19-20 May 2017, Berlin, Organizers: Working Group Riots within the Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb)

“Riots” continue to make headlines in the media, usually as a violent reaction to occurrences of police brutality, or in the context of broader political protest and movement mobilizations as, for example, in demonstrations turning violent or movements applying both violent and non-violent forms of action as given in the context of the “Nuit Débout” protests directed against the labour market reforms 2016 in France. However, all too often the notion of “riots” is used in a seemingly self-evident way, leaving more questions than answers. While there have arguably been new developments in conceptualizing and studying riots in recent scientific publications, this critical observation still holds true not only for discourses on riots in the mass media, but also for many scientific contributions dealing with riots in one way or the other.

Apart from describing clashes with the police, sometimes involving attacks on private or public property, looting or arson, there is no shared definition of the term “riots”, nor is there an agreement on how to study riots, their effects concerning social change or processes of political subjectivation. With its focus on durable organizational frameworks and long-lasting processes of mobilization, the research on social movements often excludes the seemingly spontaneous, unorganized and violent forms of action. The fact that rioters may not always articulate their demands in conventional ways, like offering messages and claims on signs and leaflets, seems to further interfere with their inclusion into Social Movement Studies. On the other hand, when riots are addressed through the lens of collective violence, they are often dealt with as one form of violent group behavior among others, thereby disregarding the specific motivational and structural aspects regularly involved in the emergence of riots. Therefore, both Social Movement Studies as well as research on (collective) violence often still exclude riots as a subject of research, or they tend to describe riots as somehow apolitical phenomena. Even when social inequality is acknowledged as a causal factor, studies often describe riots as a fatalistic reaction to social circumstances and living conditions, thus failing to recognize rioters as political subjects and the processes of political subjectivation involved.

Following up on the Riot-Workshop series of the Arbeitskreis Riot (AK Riot) at the Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) in Berlin, we are pleased to invite you to the 6th workshop as part of the international two-day conference “Riots. Violence as politics?”.

We want to discuss with you riots as a concept and phenomenon and therefore give room for presentations of your research regarding riots. We would like to invite you to send us a short proposal for a presentation on the following (or related) questions:

The pros and cons of the term “riot”
The term “riot” contains the terminological danger of unifying social phenomena that differ in their forms, contents and backgrounds. Against this backdrop, the term “riot” can be put into question: is the term as such scientifically capable of grasping forms of protest that are outside established forms of political articulation? Or would it be more reasonable to abandon the notion of “riots” and adopt other terminological concepts such as “collective violence”? For example, it could be argued that reading riots as a form of collective violence refers to a comparably low common denominator of different social phenomena, but avoids transgressing historical and contextual specificities and differences.

Riots and violence
What is the role of violence in riots? How can we understand different forms of violence in relation to riots? How can violence be conceptualized as a form of action? Can violence in the context of riots be understood as a means of communication? What role do violent actions play for the representation of riots in the public discourse?

Riots and political subjectivation
Why do people participate in riots? Are riots to be understood as a rejection of representational forms of political involvement? Are riots even political at all? What kind of political subjectivity do riots presuppose? How do they affect or constitute processes of political subjectivation?

Riots and social movements
How can we understand and conceptualize the relation between social movements and riots? How can riots be fruitfully included in Social Movement Studies? Can riots be a starting point for the formation of more organized and lasting collective actors? How do social movement organizations position themselves in relation to riots and other forms of violent action?

We warmly welcome presentations of your research projects, bachelor or master theses, PhD chapters or proposals, article drafts or other scientific work in progress. If you want to present and discuss your work and ideas, please submit your proposal (1-2 pages) to riot_workshop(at)riseup.net until 15 March 2017. The workshop as well as the conference will be held in English, so both your proposal or draft paper as well as the presentation should be in English. In order to have enough time to discuss all contributions, your presentation should not exceed 20 minutes.

If you would like to participate without holding a presentation, please let us also know until 31 March 2017. In case you have any questions, please do not hesitate to contact us. We are looking forward to hearing from you!

Janna Frenzel, Philippe Greif, Fabian Klein and Sarah Uhlmann
(Organizational team / AK Riots )

In cooperation with
Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb), Berlin
Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG), TU Berlin

Funded by
Hans Böckler Stiftung

Download: Call as pdf document

A Closely Coupled Tango? Interactions between Electoral and Protest Politics, Workshop at the ECPR Joint Sessions, Nottingham, 25-30 April 2017, organizers: Ondrej Cisar (Charles University in Prague) & Swen Hutter (European University Institute)

The proposed workshop focuses on one of the most debated theoretical and empirical problems of social movement and collective action research. Social movement studies have tended to declare social movements the defining feature of established post-1968 democracies and generally prioritized the protest arena of action. However, there have been important recent contributions pointing out the need to focus on the electoral arena, political parties, and their interactions with social movements and protest politics. In fact, this type of inter-arena interaction constitutes one of the most important challenges of social movement research. At present, their interaction remains undertheorized and understudied. Moreover, by focusing on these two particular arenas, the papers assembled in the workshop will be able to address more general issues related to interactions of social fields in modern societies. Also, it will hopefully stimulate conversations across various research areas by bringing together scholars working on social movements, political parties and their networks, as well as on political participation and representation more generally. Given that European societies are currently facing multiple challenges, such as the recent economic recession in some parts of the continent, the rise in political populism, and xenophobic mobilization against diverse representatives of the supposed European “other”, this type of research focused not only on protest, but also its electoral consequences is about to become even more important. This is currently reinforced by the European “migrant crisis” which holds a clear potential to politically reconfigure not only the European political arena, but also national politics in many member states. In this respect, the workshop focuses on a problem of high real-world relevance.

To learn more about the Workshop and to submit a paper proposal visit the ecpr website. Abstracts are to be submitted by 1 December 2016.

Call for Papers: ECPR Joint Sessions Workshop „Integration or Cooptation? Dynamic Interactions Between Social Movements and Institutions“, Nottingham 25-30 April 2017, Workshop Directors: Nicole Deitelhoff (Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt) & Katrin Uba (Uppsala Universitet)

Citizens’ political activism via social movements or advocacy organisations often involve in conflicts with power holders. The ways in which these groups interact with established institutions are manifold – from cooperation to demonstrations and civil disobedience, or from repression and cooptation to acceptance and responsiveness. This workshop addresses the dynamic interactions between social movements and institutions with a focus on strategies of and against cooptation. While cooptation is a prominent strategy of institutions to cope with critique and much has been written about cooptation in the research on authoritarian regimes or social movements, we still know little about its dynamics or implications. The workshop focuses on movement-institution interactions and their consequences for movements’ strategies and aims as well as institutions’ political decisions. The goal is to clarify what cooptation entails and in how far it may, in fact, allow for a (symbolic) integration of movements’ claims in established institutions? We invite papers that look at social movement cooptation from both the institutional and from the social movement perspective. We especially encourage empirical studies that apply a relational perspective on movements and institutions in one country, at transnational level, or in comparative perspective and that utilize qualitative, as well as quantitative methodological approaches. Welcome are papers addressing one or more of the following questions. Concerning social movements: What effects does cooptation strategies have on social movements? To what extent do they change their goals and/or organizational forms? Why do social movements get coopted? Do they reflect on the danger of cooptation? With regards to institutions core questions are: (How) do these try to coopt social movements? With what mechanisms is approximation reached? What are the effects on the institutions?

For more details please visit: http://ecpr.eu/Events/PanelDetails.aspx?PanelID=4850&EventID=104

Call for participation: Workshop „FORSCHEN ZU PEGIDA – Interdisziplinäre Perspektiven auf eine rechtspopulistische Protestbewegung“, 20.06.2016, Technische Universität Berlin

PEGIDA als rechtspopulistische Protestbewegung ist seit den ersten Demonstrationen im Herbst 2014 zu einem viel beachteten Phänomen im bundesdeutschen Diskurs geworden. Auch im akademischen Bereich haben die wöchentlichen Demonstrationen in Dresden und anderen Städten sowie die sich inzwischen europaweit vernetzende Bewegung vielfältige Forschungen angestoßen. Dabei haben wir den Eindruck, dass bis auf wenige herausgehobene Projekte oder Forschungszusammenhänge viele der entstehenden oder bereits fertiggestellten Arbeiten unsichtbar bleiben. Auch die Vernetzung und der kontinuierliche Austausch zwischen den Forschenden ist bis auf einige Ausnahmen eher lose.

Einer solchen Tendenz wollen wir mit unserem Workshop entgegentreten. Unser Ziel ist es, möglichst viele interessierte Menschen, die zu PEGIDA oder mit einem starken Bezug zu PEGIDA forschen, zusammenzubringen und so einen langfristigen, dezidiert interdisziplinären Austausch anzustoßen. Der Workshop dient dafür als ein erster Schritt, um verschiedene Blickrichtungen und Annäherungsmöglichkeiten auf das „Phänomen“ PEGIDA und die Menschen, die die Bewegung voranbringen, kennen zu lernen. Der Ansatz ist dabei möglichst breit gewählt, um vielfältigste Forschungen zu unterschiedlichen Facetten von PEGIDA beinhalten zu können. Dazu zählen bspw. die Betrachtung von PEGIDA als rechtspopulistische, neue soziale Bewegung (in Dresden, der BRD und darüber hinaus), Beobachtungen der Demonstrationen und ihrer Teilnehmenden oder die Rolle virtueller Vernetzungsstrategien. Die Einladung richtet sich explizit auch an Menschen, die sich in Haus- oder Abschlussarbeiten intensiver mit den umrissenen Themenfeldern auseinandersetzen.

Es ist geplant, dass jede*r Teilnehmende in einem kurzen, rund 10-minütigen, Input einen Einblick in die eigene(-n) Arbeit(-en) gibt. In der anschließenden Gruppendiskussion können dann einzelne Fragestellungen, Herangehensweisen, Probleme und vor allem auch gemeinsame Perspektiven intensiver diskutiert werden. Als Ausblick wünschen wir uns eine Verstetigung solcher Treffen bzw. den Aufbau einer längerfristigen gegenseitigen Vernetzung.

Wir hoffen, am 20.06.2016 viele interessierte Menschen begrüßen zu dürfen.

Lisa Magdalena Richter & Sebastian Sommer

Zusammenfassung
Workshop „FORSCHEN ZU PEGIDA – Interdisziplinäre Annäherungen an eine rechtspopulistische Protestbewegung“

Wann? – 20.06.2015 ab 11:00 (geplante Dauer: 4-5h)
Wo? –   Technische Universität Berlin | Zentrum Technik und Gesellschaft | Hardenbergstr. 16-18| 10623 Berlin | Raum 6.06

Um eine vorherige Anmeldung unter pegida-workshop@riseup.net wird bis zum 15.06.2016 gebeten, um den Ablauf besser planen zu können. Laptop und Beamer werden vor Ort sein. Der Workshop soll hauptsächlich auf Deutsch abgehalten werden. Dennoch sind auch Beiträge in englischer Sprache möglich.

Leider ist keine Erstattung von Fahrtkosten möglich. Dennoch hoffen wir auf eine Beteiligung von vielen Menschen außerhalb Berlins.

Zu den Einladenden
Lisa Magdalena Richter schreibt derzeit ihre Masterarbeit an der Humboldt-Universität zu Berlin zur Frage, inwiefern kulturelle und institutionelle legacies zum Entstehen von PEGIDA in Dresden beigetragen haben. Vorher hat sie Kulturwissenschaften (B.A.) und Europa-Studien (M.A.) mit den Schwerpunkten Transformationsstudien, Demokratisierungsprozessen und Zivilgesellschaft an der Viadrina in Frankfurt/Oder studiert.

Sebastian Sommer promoviert am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin zu den „Erlebniswelten in rechtspopulistischen Massenbewegungen am Beispiel von PEGIDA“. Das Erleben in und von national-gefärbten Kollektivereignissen beschäftigte ihn bereits in seiner MA-Thesis über „Public-Viewing-Angebote (in der BRD) als Orte der kollektiven Erfahrung von    nationaler Gemeinschaft“.

Der Call als pdf zum Download

Conflicting Populisms. Left and Right Wing Populism in Europe, Wien, 9.-11. Juni 2016, eine Tagung der Professur für Politische Theorie am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien in Zusammenarbeit mit dem Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog, Organisation: Oliver Marchart und Isolde Charim

Vor dem Hintergrund der anhaltenden ökonomischen und politischen Krise gewinnen Populismen immer mehr an Zugkraft. Europa scheint gespalten in Länder, die von rechtspopulistischen Bewegungen erfasst werden, und solchen, in denen ein linker Neopopulismus erprobt wird. Während alte Sicherheiten wegbrechen, entbrennen neue Kämpfe um politische Deutungshoheit. Transnational betrachtet ergibt sich daraus ein komplexes Bild: Populismen unterschiedlicher weltanschaulicher Prägung liegen nicht nur im Konflikt mit der liberalen Mitte, sie geraten auch untereinander in Konflikt. Mehr denn je wird daran die Ambivalenz des Phänomens Populismus deutlich. Populismus ist ein Konfliktbegriff. Nicht nur beschreibt er eine konfliktorientierte Politikform, er ist auch selbst höchst umstritten.

Die Tagung möchte dieser schillernden und umstrittenen Seite des Populismus anhand seiner vielfältigen aktuellen Ausprägungen nachgehen. Dazu sollen u.a. folgende Fragen adressiert werden: Welche Unterschiede lassen sich zwischen linken und rechten Populismen ausmachen? Können populistische Strategien angemessene Antworten auf die gegenwärtigen politischen Herausforderungen liefern? Kann, darf, ja soll die Linke populistisch sein? In welchem internen oder externen Verhältnis steht Populismus zu Demokratie?

Call for Papers:
Am 11. Juni 2016 wird hierzu – im Anschluss an eine Podiumsdiskussion am 9.6. und ein Symposion am 10.6. – ein ganztägiger Workshop mit DoktorandInnen und PostdoktorandInnen stattfinden.

Wir möchten Sie auffordern, Abstracts (max. 1500 Zeichen) für einen 20 minütigen Vortrag inklusive Kurzbiographie bis zum 15.5. 2016 unter politische.theorie(at)univie.ac.at einzureichen. Über eine Zu- oder Absage erhalten Sie innerhalb einer Woche Bescheid.

Programm

9. Juni 2016

Beginn: 19.00h
Podiumsdiskussion mit Micha Brumlik, Chantal Mouffe, Jan-Werner Müller und Peter Pilz, Moderation: Isolde Charim

Ort: Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog, Armbrustergasse 15, 1190 Wien

10. Juni 2016

9.15-12.15
Oliver Marchart (University of Vienna): Introduction. The Amorphous Shape of Populism

Catherine Colliot-Thélène (Université de Rennes 1/University of Frankfurt): Populismus als begriffliches Problem

Emilia Palonen (University of Helsinki): Populist Dynamics and Democracy: the Cases of Finland and Hungary

13.15-15.30
Chantal Mouffe (Westminster University): Populism and Radical Democracy

Jan-Werner Müller (Princeton University): Why Populism is a Danger to Democracy

16.00-18.30
Yannis Stavrakakis (University of Thessaloniki): Populism vs. Anti-populism in the Greek Crisis: Divisions of Public Discourse

Ingolfur Blühdorn (Vienna University of Economics and Business): Populism and its Unlikely Siblings. Discursive practice in Simulative Democracy

Ort: Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien, Universitätsstraße 7/2.Stock, Hörsaal 1, 1010 Wien

Ihre Anmeldung für die Tagung senden Sie bitte an: politische.theorie@univie.ac.at

11. Juni 2016

Beginn: 10.00h
Workshop für DoktorandInnen und PostdoktorandInnen

Ort: Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien, Universitätsstraße 7/2.Stock, Hörsaal 1, 1010 Wien

Der Call als pdf-Datei

Call for Papers: International Dissidence. Rule and Resistance in a Globalized World, International Conference, Frankfurt, 2-4 March 2017

From Occupy Wall Street and radical jihadism to protests against UN peacekeeping, right-wing mobilization in Europe and India’s exit from the Non-Proliferation Treaty – resistance remains a ubiquitous but ambiguous aspect of global social and political life. It takes many courses, purposes and guises. In parallel, rule has been re-fashioned for both academic and political purposes. It is present in the power of the international banking system, ‘Western’ imperialism, the legitimation of violence, in a homogenizing globalism and asymmetrical global rules. But how can we make sense of the dynamic relationship between resistance and rule in today’s globalized world? How has resistance changed across time and social spaces? And how is it affected by or does it affect transnationalization?

Resistance challenges and sometimes produces or reproduces systems of rule. This constitutive relationship between rule and resistance, however, seldom attracts scholarly attention. This negligence is partly due to the fragmentation of academic discourses. Some scholars focus on specific types of resistance (e.g. populist movements, cyber activism, terrorist groups or the extreme right) or specific processes (e.g. radicalization, deradicalization, or transnationalization). Still others study the variety of forms and practices of rule in reaction to various forms of resistance. While such specialization has yielded deeper insights into the significance and operation of rule and resistance in particular instances, it has also occluded the bigger picture. Scholarly understanding of the relationship between resistance and systems of rule has suffered as a result. The conference will attend to this bigger picture.

We invite scholars from various disciplines, including sociology, history, political science, political theory, international relations, anthropology, and area studies, whose work contributes to one of the conference sections. Section 1 focuses on resistance to specific systems of rule, ranging from international norms, regulations and bureaucracies to rule by elites. Section 2 zooms into the dynamic interactions between authorities and resistance movements, including how international organizations cope with protest, reactions to digital dissidence, and various forms of international disciplining of protest within the state. Section 3 finally traces how resistance movements change from “opposition”, referring to resistance according to established rules, to “dissidence”, referring to revolutionary resistance availing itself of unconventional means (for a more detailed description of the sections and panels, click on http://dissidenz.net/konferenz-2017/).

The conference is part of the collaborative research project “International Dissidence” based at the Cluster of Excellence “The Formation of Normative Orders” at Goethe University Frankfurt (for more information, click on dissidenz.net/en).

To encourage in-depth discussion, presentations will span 20 minutes and will be held in plenary sessions.

Please send your abstract of no more than 300 words to conference(at)dissidenz.net by 1 June 2016. Please indicate your panel of interest. Travel and lodging expenses will be covered for those accepted.

Call for Papers: Acting on media: pioneer communities, social movements and civil society organizations, 13 and 14 October 2016, University of Bremen, Germany, organizers: Andreas Hepp, Sigrid Kannengießer and Sebastian Kubitschko

In one way or the other the current transformation of society is related to media, which are understood to mean organizations, content and technologies. As a consequence, media themselves are gaining increasing relevance in political debates and for political activity per se. Actors like hacker collectives, alternative media or open source movements do not only use media to organize, collaborate and to mobilize, but explicitly center their activities on media-related questions. Pioneer communities like the Quantified Self or Makers movement have emerged as new kinds of collectivities at the crossroads between social movements and think tanks, in their support of new forms of media practice. At the same time, new initiatives critically deal with media and point to problems caused by current media appropriation. One prominent case is Repair Cafés where people maintain their devices to avoid buying new ones, pointing to the socio-ecological damage the production and disposal of media technologies cause. The number of examples that could be added to this list is constantly growing.

What the actors mentioned have in common is that they tinker around with media, tease them apart, explore and modify them. They thematize how media are dominantly used in society and they often influence the way media are constructed and perceived in public discourse. Overall, by putting media at the center of their involvement, they are acting on media. Along with this development, apparently clear distinctions between ‘alternative’ and ‘established’ groups, between ‘insider’ and ‘outsider’ tactics, between ‘traditional’ and ‘new’ forms of media-related engagement become blurred. The core idea of this workshop is to bring together empirical analysis and critical reflections on different forms of acting on media.

With this focus in mind, we would like to discuss the following questions:

  • Who are the actors (individual, collective, movement-based, etc.) that thematize, problematize and/or politicize contemporary media?
  • How do actors act on media? What are their concrete aims and practices? What is their role in our social world?
  • Which contradictions can we perceive regarding these actors and media appropriation – either in the initiatives themselves or between them?
  • Which relevance and influence have and which constraints do these initiatives face in highly media-saturated societies?
  • What kind of influence and effects result from these activities/actions?

We explicitly encourage contributions from actors analyzing in different research areas and disciplines – ranging from communities, organizations, think tanks, movements, and the like – that put media in the center of their activities. Besides presentations of empirical studies, we also ask for theoretical contributions and methodological reflections on how to analyze the research object outlined above.

Doctoral students
We ask PhD students to indicate on their abstracts whether the submission is part of a doctoral project. This status will be taken into account in the review process. During the conference, accepted PhD students will present during the regular conference program. In addition, carefully selected respondents will comment on the doctoral projects and discuss the research with PhD students in a special panel.

Submission
Please send your submission of no more than 500 words (cover with contact details and a separate abstract, prepared for anonymous review) by 30 April 2016 to sigrid.kannengiesser(at)uni-bremen.de. Acceptance and rejection letters will be sent out in early June 2016.

Download Call
CfP as pdf file

Call for Contributions: Konflikte um Abschiebungen, Tagung im September 2016, Osnabrück, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), Organisator_innen: Maren Kirchhoff, Helen Schwenken, Helge Schwiertz

Abschiebungen sind neben Grenzkontrollen ein zentrales Instrument der gegenwärtigen Regierung von Migration, wobei in der Europäischen Union insbesondere abgelehnte Asylsuchende betroffen sind. Darüber hinaus ziehen Abschiebungen symbolisch und faktisch die Grenzen von politischen Gemeinschaften und Bürgerschaft, insbesondere in Form des Nationalstaates. Immer wieder stellen sich jedoch Teile der Bevölkerung Abschiebungen entgegen und hinterfragen dadurch auch herrschende Grenzziehungen. Die sich in diesem Zusammenhang potentiell entwickelnde moralische, ethische oder politische Ablehnung von Abschiebungen, als mit staatlichem Zwang durchgesetzte Form der Ausreise, führt zu diversen Protestformen von Petitionen bis zu Aktionen zivilen Ungehorsams. Diese verschiedenen Proteste gegen Abschiebungen werden im Rahmen der internationalen Tagung im September hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert und diskutiert.

Den Rest des Beitrags lesen »

Call for Applications: SIEF Summer School “Trusting Resistance. New Ethnographies of Social  Movements and Alternative Economies”, Tübingen, 24-30 July 2016

Venue: Hohentübingen Castle, University of Tübingen, Germany

Convened by: Prof. Dr. Monique Scheer (Ludwig-Uhland-Institut für  Empirische Kulturwissenschaft)

Funded by: the Institutional Strategy of the University of Tübingen  (ZUK 63), the International Society for Ethnology and Folklore (SIEF),  and the CRC 923 on “Threatened Orders”

Deadline for proposal submission: March 20, 2016

Overview
This international summer school combines two highly debated topics:  trust and resistance. From protest to critical consumption, to the  do-it-yourself movement, to radical gardening or alternative health  care: when groups are formed in resistance to an ‘establishment’ or  ‘mainstream’, they often express a lack of trust in the ‘powers that  be’ – therefore, practices of mistrust seem to be constitutive for  such movements. On the other hand, within the group it is important to  establish trust in the alternative models being tried out. Thus, it  would seem that trust and mistrust operate in these cases as a dynamic  motor for change. Thinking about the conceptualization of trust and  mistrust will necessarily be part of the discussion. Is trust an  attitude, an ethic, a virtue, or a feeling, perhaps even an emotion?  From the ethnographic perspective, it makes sense to look at trust  and mistrust in connection with the practices that mobilize and  cultivate them. Thus, the summer school will also encourage the  participants to go beyond trust/mistrust to think about the role of  other feelings and attitudes important to the groups they are studying  as well. We would like to offer a space for exploring this dynamic  more deeply with PhD students and early postdocs working on research  projects in the above-mentioned areas.

We invite anyone taking an ethnographic approach to the culture of  resistance, studying social movements, political and consumer protest,  activism in its many forms, to participate in this summer school.  European ethnologists, folklorists, anthropologists, cultural studies  scholars, sociologists, historians, and political scientists are all  welcome to apply. The focus is on looking at trust/mistrust at the  micro-level of everyday life and social interactions. This includes  not only attention to the practical dimensions of doings and sayings,  thinking and feelings, but also considering the importance of material  artifacts, sensory impressions, sounds, images, performances, rituals,  spaces, and places. Participants at any stage of their research –  including beginning PhD students – will have an opportunity to present  work in progress and to discuss central research issues. To ensure an  open and collaborative learning environment, the number of  participants will be limited to a maximum of 25.

Den Rest des Beitrags lesen »

Titelbild: Performance von Pussy Riot auf dem Roten Platz (Foto: Pussy Riot Blog)

letzte Tweets

RSS-Feed zu den Twitter-Nachrichten

Navigation

Flickr Pool Protests and Demonstrations