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Ausschreibung von drei Promotionsstipendien in der Nachwuchsgruppe „Protest und Reform in der globalen politischen Ökonomie aus der Perspektive einer postkolonialen Politikforschung“, Universität Kassel

Die Nachwuchsgruppe untersucht die Auswirkungen der globalen Protestbewegung seit den 1990er Jahren auf institutionelle Reformen in der globalen politischen Ökonomie (z.B. von Weltbank, IWF, WTO) unter Anwendung postkolonialer Konzepte.

Die neoliberale Globalisierung der Ökonomie hat aufgrund ihrer negativen sozialen, politischen und ökologischen Konsequenzen in den 1990er Jahren zu einer neuen globalen Protestbewegung geführt. Diese manifestierte sich in den zahlreichen Protesten gegen die Institutionen der globalen Wirtschaftspolitik, allen voran Weltbank, IWF und WTO (wie in Genf 1998, Seattle 1999, Prag 2000 oder Genua 2001), aber auch im Netzwerk Peoples‘ Global Action (PGA), im Weltsozialforum von Porto Alegre oder in attac. Die Nachwuchsgruppe untersucht die Auswirkungen dieses Protests in Form von Reformen in der globalen politischen Ökonomie, insbesondere in den drei erwähnten Organisationen. Dabei sollen Konzepte der postkolonialen Studien zur Anwendung kommen, wie z.B. Othering und Orientalismus (Said), subalterne Artikulation und Repräsentation (Spivak), Provinzialisierung Europas (Chakrabrty) und Hybridität (Bhabha). Mögliche Themenfelder der Dissertationen sind z.B. die Reform der Strukturanpassungsprogramme oder die Etablierung des Inspection Panels der Weltbank, der Vorschlag eines Staateninsolvenzverfahrens im IWF, die TRIPs-Reform in der WTO oder die Auseinandersetzung um eine Devisentransaktionssteuer oder multilaterale Investititionsabkommen.
Ausschreibung von 3 Promotionsstipendien

Im Rahmen der von der Hans-Böckler-Stiftung und der Universität Kassel, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften eingerichteten Nachwuchsforschungsgruppe sind zum 1.10. 2017 drei Promotionsstipendien in Höhe von 1.450 € monatlich für eine Laufzeit von maximal drei Jahren zu vergeben.
Über die Stipendien wird nach den Auswahl- und Förderungskriterien der Hans-Böckler-Stiftung entschieden. Bewerber*innen müssen einen überdurchschnittlichen Studienabschluss sowie ein gewerkschaftliches oder gesellschaftspolitisches Engagement nachweisen.
Die Bewerbungsunterlagen der Hans-Böckler-Stiftung finden Sie auf den Seiten der Stiftung. Diese sind zusammen mit einem Kurz-Exposé (ca. 3 Seiten) einzureichen, in dem das geplante Vorhaben skizziert und in das Forschungsprogramm der Nachwuchsgruppe eingeordnet wird. Wenn Sie in die engere Auswahl kommen, ist nach Absprache ein reguläres Exposé (ca. 10 Seiten) nachzureichen. Ein Gutachten muss nicht eingereicht werden, dieses wird für Sie zu einem späteren Zeitpunkt durch den Leiter der Nachwuchsgruppe erstellt.
Einreichungen sind bis spätestens zum 28.2.2017 zu senden an Prof. Dr. Aram Ziai.

Download: Die Ausschreibung als pdf-Datei

Stipendienprogramm „Erforschung der sozialen Demokratie(n) und ihrer Bewegungen. Historischer Wandel, gegenwärtige Effekte und Perspektiven für die Zukunft“, 4 Stipendien sind zu vergeben, Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2016

Ziel des Promotionsprogramms:
Angeregt durch die wissenschaftlichen, politischen und öffentlichen Debatten anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der deutschen Sozialdemokratie 2013 legt die Promotionsförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung ein eigenes Promotionsprogramm auf, das innovative historische und zeitgeschichtliche Forschungen (18. bis 21. Jahrhundert) zu Geschichte, Wandel und Zukunftsperspektiven der Sozialen Demokratie in der deutschen Wissenschaftsgemeinde anregen soll.

Forschungsleitend können Fragen an die Geschichte sozialer Bewegungen in ihren politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten sein. Auch Fragen über den Wandel und die Organisierung moderner Arbeitsgesellschaften und die Inklusion migrantischer und anderer sozialer Lebenswelten sind ebenfalls denkbar. Nicht zuletzt sind auch Prüfungen kritischer Thesen willkommen, wie die der „postdemokratischen Gesellschaft“ als Gegenentwurf zu den traditionellen sozialen Bewegungen oder auch den rasanten Aufstieg rechtspopulistischer Kräfte in Europa.

Vor diesem Hintergrund möchte die FES Doktorand_innen mit einem Stipendium fördern, die sich mit Blick auf aktuelle Problemlagen neu und innovativ mit der Erforschung der Sozialen Demokratie(n) und ihrer Bewegungen unter besonderer Berücksichtigung des Historischen Wandels und seiner gegenwärtige Effekte analytisch-kritisch befasst sind und auch Perspektiven für die Zukunft mit in den Blick nehmen. Gefördert werden Promotionen verschiedener gesellschaftswissenschaftlicher Disziplinen, in denen historischer Wandel mit gegenwärtigen Problemen in Beziehung gesetzt oder auch diskursive, mediale oder kulturelle Fragen reflektiert werden. Denkbare thematische Schwerpunkte der Arbeit wären:

  • Problemgeschichtliche Studien zur Geschichte der Sozialen Demokratie und ihrer Bewegungen, die kritische Periodisierungen vornehmen, Kontinuitäten und Diskontinuitäten beschreiben, Umbrüche analysieren und mit gegenwärtigen Effekten in Beziehung setzen. Hierbei sollten kritische politik-, macht-, krisen- und reform- und wirkungsgeschichtliche Untersuchungen stattfinden.
  • Studien zur Geschichte der Sozialen Demokratie und ihrer Bewegungen, die sich mit dem Wandel von Arbeits- und Lebenswelten befassen. Die besondere Berücksichtigung der Policy, Gender und Disability Studies, aber auch ländervergleichende Perspektiven und qualitative und/oder quantitative sozialwissenschaftliche Ansätze wären wünschenswert.
  • Methodisch begrüßen wir regionale, transnationale, globalgeschichtliche und vergleichende Studien zur Geschichte der Sozialen Demokratie und sozialistischer Bewegungen, die Aspekte von Medialisierung, Vernetzung und Kommunikation mitdenken und Kategorien wie „labour“, „class“, „race“, „religion“ und „gender“ kritisch und präzise reflektieren.
  • Studien zur Geschichte der sozialen Demokratie und ihrer Bewegungen aus dem Bereich Intellectual History, die sozialdemokratische Werte, Ideen, Programmatiken und Semantiken untersuchen und/oder problemorientiert biografische beziehungsweise kollektivbiografische Methoden anwenden.
  • Arbeiten, die sich mit der (Arbeiter-)Wohlfahrtsgeschichte befassen und in einen größeren Forschungsrahmen eingebettet werden können. (Informationen hierzu können unter der in der pdf-Datei stehenden Kontaktadresse erfragt werden).

Förderung:
Die Förderung erfolgt mit einem Vollzeitstipendium des Begabtenförderwerks der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Mit der Strategie „Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit und Vielfalt“ werden vor allem Studierende mit bildungsfernem Hintergrund, herausragender wissenschaftlicher Kompetenz und besonderem gesellschaftspolitischen Verantwortungsbewusstsein materiell und ideell gefördert. Als politische Stiftung teilen unsere Stipendiat_innen einen sozialdemokratischen Wertekanon.

Fachliche Anbindung:
Gleichzeitig gehören zur Friedrich-Ebert-Stiftung eines der wichtigsten Archive zur Erforschung sozialer Bewegungen und die größte Gewerkschaftsbibliothek der Welt. Die Bedeutung des Archivs der sozialen Demokratie (AdsD) als Zentrum historischer Forschungen spiegelt sich nicht zuletzt in der renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift Archiv für Sozialgeschichte wider, die im Referat Public History des AdsD angesiedelt ist. Die Promotionsförderlinie erfährt dadurch eine direkte fachliche Anbindung.

Die Bewerbung erfolgt online:
Voraussetzung für eine Bewerbung ist die Zulassung zur Promotion ohne Auflagen an einer staatlichen oder staatlich anerkannten deutschen Hochschule. Das vorangegangene Studium sollte mit überdurchschnittlichem Ergebnis und zügig abgeschlossen sein. Neben der fachwissenschaftlichen Qualifikation wird ein ausgeprägtes gesellschaftspolitisches Engagement erwartet. Bei der Online-Bewerbung sollte der Bezug zum Promotionsprogramm im Motivationsschreiben ausdrücklich erwähnt werden. Der Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2016. Weitere Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren und den einzureichenden Unterlagen sind online zu finden.

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Im Rahmen eines von der Kommission der Europäischen Union (7. Forschungsrahmenprogramm) geförderten Projektes ist an der Professur für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen (Prof. Deitelhoff) der Goethe-Universität Frankfurt vorbehaltlich der Mittelbewilligung folgende Position zum 01.01.2016 befristet für die Dauer von zwei Jahren zu besetzen:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiterin/Mitarbeiter (E13 TV-G-U, 60%-Teilzeit)

Gesucht wird ein/e Wissenschaftler/in, die/der am deutschen Teilprojekt des internationalen Projektes „Living together with difficult memories and diverse identities“ (LIVINGMEMORIES, ERA-NET RUS Plus Projekt) mit Kooperationspartnern in Finnland, Lettland, Estland, der Türkei und Russland arbeitet. Das deutsche Teilprojekt „Protest und Erinnerung: Zum Bezug gegenwärtiger Proteste auf die „langen 1960er Jahre“ in Ost- und Westdeutschland“ vergleicht die aktuelle öffentliche Erinnerung an die „langen 60er“ mit Erinnerungen in sozialen Bewegungen auf der Grundlage von Medienanalyse, Interviews und teilnehmender Beobachtung.

Wir erwarten sehr gute sozialwissenschaftliche Hochschulabschlüsse, einschlägige theoretische und methodische Kenntnisse, Kreativität und Eigenständigkeit sowie Kooperations- und Teamfähigkeit. Erfahrungen in der Durchführung eines Forschungsprojektes, in der Erforschung sozialer Bewegungen sowie in der qualitativen Datenauswertung mit MaxQDA sind von Vorteil.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 18.11.2015 an Beate Stein, Goethe-Universität Frankfurt, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Max-Horkheimer-Straße 2, 60323 Frankfurt am Main.

Bitte beachten Sie, dass Bewerbungsunterlagen nicht zurückgeschickt und nach Ablauf des Verfahrens vernichtet werden.

Die Ausschreibung als pdf-Datei

Im Istituto di Scienze Umane e Sociali der Scuola Normale Superiore sind zwei Professuren zu besetzen. Das Institut, an das Donatella della Porta und das Centre on Social Movement Studies umgezogen sind, ist einer der zentralen Orte der europäischen Bewegungsforschung.

Hier ist die Ausschreibung im Original:

Professorship in Sociology at Scuola Normale Superiore, Florence, Italy

The Scuola Normale Superiore (SNS) invites expressions of interest from qualified scholars in the field of Sociology, in view of the possible opening of positions in its Istituto di Scienze Umane e Sociali at the full professor level.
In particular we seek candidates with the following backgrounds:

  1. Methodology of the social sciences, with a strong and pluralist profile in qualitative and quantitative methods, Qualitative Comparative Analysis as well as multimethods research designs, or
  2. Economic sociology, with particular attention to political economy within cross-national comparative analysis as well as attention to the international dynamics

SNS looks for candidates with a proven record of achievements, a clear potential to promote and lead research activities and a specific interest in teaching at the graduate level to a small set of particularly skilled students. English is the working language.

As a result of this enquiry, SNS will decide whether or not to fill a position, on the contract to offer or procedure to activate.

Expressions of interest, addressed to:
Prof. Mario Citroni
Preside dell’Istituto di Scienze Umane e Sociali
Scuola Normale Superiore
Palazzo Strozzi
Piazza degli Strozzi
50123 Firenze
Italy
can be sent by email to the address classi(at)sns.it, writing EOI/SOC in the subject field.

Deadline for the receipt of applications: August 15th, 2015.

Applications (in Italian or English) should include a CV, a description of current research interests and all relevant information about the applicant. Working knowledge of Italian is appreciated but not required. red.

An der Universität Bremen ist im Zentrum für Sozialpolitik (ZeS), Abteilung „Theorie und Verfassung des Wohlfahrtsstaates“ (Leitung: Prof. Dr. Frank Nullmeier) zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Dauer von drei Jahren, mit Gelegenheit zur Promotion die Stelle eines/einer Wissenschaftlichen Mitarbeiters/Wissenschaftlichen Mitarbeiterin (0,65 – Stelle, Entgeltgruppe 13 TVL) – unter dem Vorbehalt der Stellenfreigabe in der Forschungsgruppe „Soziale Konflikte“ zu besetzen.

Die von Dr. Sebastian Haunss geleitete Forschungsgruppe beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Konflikten und sozialen Bewegungen. Die Doktorand/innen-Stelle bietet die Gelegenheit zur eigenverantwortlichen Durchführung eines Forschungsvorhabens mit dem Ziel der Promotion. Es besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an der Graduiertenausbildung der Universität Bremen. Neben der Arbeit an einem frei gewählten Promotionsprojekt im Bereich der Forschung zu sozialen Bewegungen wird die Mitarbeit bei der Beantragung von Forschungsmitteln bei Drittmittelgebern sowie die aktive Mitarbeit und Kooperation in der Forschungsgruppe erwartet.

Erforderliche Voraussetzungen sind

  • ein zur Promotion in Politikwissenschaft berechtigender Universitätsabschluss
  • Kenntnisse der sozialwissenschaftlichen Forschung zu gesellschaftlichen Konflikten und sozialen Bewegungen
  • Kenntnisse qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden sowie
  • die Bereitschaft, sich mit netzwerkanalytischen Methoden zu beschäftigen.

Erwünschte Voraussetzungen sind Grundkenntnisse der Programmierung oder Datenbankadministration.

Die Universität Bremen beabsichtigt, den Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich zu erhöhen und fordert deshalb Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund sind willkommen.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer A17/15 bis zum 24.02.2015 per E-Mail an PD Dr. Sebastian Haunss, E-mail: sebastian.haunss(at)uni-bremen.de

Ausschreibung von 3 Promotionsstipendien in der Nachwuchsgruppe „Transnationale Allianzen zwischen sozialen Bewegungen und Gewerkschaften in Europa“

Die Hans-Böckler-Stiftung vergibt 3 Promotionsstipendien im Rahmen der am Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum angesiedelten Nachwuchsgruppe „Transnationale Allianzen zwischen sozialen Bewegungen und Gewerkschaften in Europa“ (Konzept auf der Seite der RUB). Leiterin der Nachwuchsgruppe ist Prof. Dr. Sabrina Zajak.

Die Nachwuchsgruppe untersucht die Entstehung, interne Koordinationsmechanismen und Wirkungsweisen von transnationalen Allianzen zwischen Gewerkschaften und sozialen Bewegungen in Europa. Vorgesehene Themenschwerpunkte sind die Kooperationsbildung auf europäischen Sozialforen, Allianzen im Kontext europäischer Austeritätspolitik und die Mobilisierung gegen Freihandelsabkommen (Beispiel TTIP).

Die Nachwuchsgruppe bietet einen intensiven fachlichen Austausch mit den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie mit Prof. Zajak und den anderen Wissenschaftlern am Institut für soziale Bewegungen. Darüber hinaus garantiert die Einbindung innerhalb der im Zuge der Exzellenzinitiative eingerichteten Ruhr-University Research School den DoktorandInnen ein internationales Forschungsumfeld, in dessen Mittelpunkt die vertiefte wissenschaftliche Qualifikation und die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen stehen.

Die Ausschreibung als pdf-Datei

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Das von der Hamburger Landesforschungsförderung unterstützte interdisziplinäre Graduiertenkolleg

Lose Verbindungen: Kollektivität im digitalen und urbanen Raum

(Sprecher: Prof. Dr. Urs Stäheli; stellv. Sprecherin: Prof. Dr. Gabriele Klein)

vergibt zum 1. Januar 2015 für 3 Jahre 8 Promotionsstipendien (Euro 1.350/Monat) und 1 Postdoc-Stelle (Vollzeit, EGr. 13 TV-L).

Forschungsprogramm
Neue Formen von Kollektivität gehen zunehmend auf die Verschränkung urbaner und digitaler Räume zurück. Das Kolleg untersucht, inwiefern Kollektivität – anders als klassische Gemeinschaften, die auf Traditionen und Vertrautheit zurückgreifen können – dadurch immer stärker auf ‚losen Verbindungen’ beruht. Es handelt sich um temporäre und heterogene Formen des Zusammenseins, die sich durch das Ineinandergreifen urbaner und medialer Infrastrukturen organisieren und sich spontan als Einheit erfahren. Beispiele für solche Figurationen sind: politisches Besetzen (z.B. Occupy), das über Social Media organisiert ist; digitales Schwärmen, das körperliche Ausdrucksformen findet (z.B. Anonymous oder Flashmobs); oder neue Praktiken der Gastfreundschaft unter Fremden (z.B. Couchsurfing). Systematisch interessieren uns vier Aspekte, die auch die Module des Kollegs bilden: 1. Urban/digitale Räume der Kollektivität, 2. die Erfahrung und Bewegungsordnung von Kollektivität, 3. Taktiken und Strategien der Kollektivität und 4. Genealogie und Theorien der Kollektivität. (Weitere Informationen auf der Webseite der Uni HH)

Angebot
Das Kolleg bietet ein interdisziplinäres Umfeld mit einem breitgefächerten Spektrum an BetreuerInnen aus den Sozial- und Kulturwissenschaften. Das Kolleg fördert die Internationalisierung (u.a. Gastaufenthalte im Ausland), bietet strukturierte Seminare für Doktorandinnen und Doktoranden, ein spezielles Betreuungsprogramm und die Möglichkeit zu selbstorganisierten Kolloquien.

Beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
PD Dr. Ulrich Bielefeld (Hamburger Institut für Sozialforschung); Prof. Dr. Kathrin Fahlenbrach (UHH, Medienwissenschaft); Jun.-Prof. Dr. Sina Farzin (UHH, Soziologie); Prof. Dr. Alexa Färber (HCU, Stadtanthropologie/-ethnografie); Prof. Dr. Gabriele Klein (UHH, Performance Studies); Prof. Dr. Katharina Liebsch (HSU, Soziologie); Prof. Dr. Claus Pias (Leuphana Universität Lüneburg, Kultur und Ästhetik digitaler Medien); Prof. Dr. Urs Stäheli (UHH, Soziologie)

Anforderungen
Sozial- oder kulturwissenschaftlicher Studienabschluss (bzw. Promotion für die Postdoc-Stelle); Teamfähigkeit; Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am Promotionsprogramm; kurzes Expose für Dissertationsprojekt (max. 4000 Zeichen) oder Postdocprojekt (max. 8000 Zeichen) im Rahmen unseres Forschungsprogramms. Der/die Postdoc entwickelt ein eigenes Projekt, beteiligt sich an der Betreuung/Beratung der Promovierenden und ist wesentlich am Aufbau eines Methoden/Theorie-Moduls beteiligt. Die ausführliche Stellenausschreibung finden Sie auf unserer Homepage.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, CV, Scans der Studienabschlüsse, ggf. Publikations-/Vortragsverzeichnis, Expose) sollen per E-Mail in einer PDF-Datei an den Sprecher des Kollegs, Prof. Dr. Urs Stäheli (Sekretariat-AllgemeineSoziologie[at]wiso.uni-hamburg.de) bis zum 16.10.2014 gesendet werden.

Ausschreibung als pdf-Datei

Wissenschaftliche/r Mitarbeiterin/Mitarbeiter am Institut für soziale Bewegungen, Besoldungsgruppe E 13 TV-L (65%), befristet bis zum 31.07.2015

Am „Institut für soziale Bewegungen“ der Ruhr-Universität Bochum ist in dem von der Mercator-Stiftung geförderten Projekt  „Entwicklungspfade transnationalen Arbeitsrechtsaktivismus: Konflikte um Arbeitsbedingungen in asiatischen Lieferbetrieben“ schnellstmöglich die Stelle eines/einer

wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters mit einer 65% Stelle (Besoldungsgruppe E 13 TV-L)

zu besetzen. Die Stelle ist zunächst bis zum 31.07.2015 befristet.

Das „Institut für soziale Bewegungen“ ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Ruhr-Universität, die sich insbesondere der vergleichenden Erforschung der Geschichte und Gegenwart sozialer Bewegungen unter besonderer Berücksichtigung des Ruhrgebietes widmet.

Die Einstellung erfolgt im Rahmen eines Forschungsprojektes, das sich mit den verschiedenen Formen transnationalen Arbeitsrechtsaktivismus in den Konsumgüterindustrien zwischen Ländern der europäischen Union und Asien von den 1990er Jahren bis heute beschäftigt. Ziel ist es auf Basis explorativer Studien einen umfassenderen Projektantrag zu stellen. Leiterin des Projektes ist Jun.-Prof. Dr Sabrina Zajak.

Im Einzelnen umfasst das Aufgabenfeld der Stelle folgende Tätigkeiten:

  • Konzeptionelle Mitarbeit an einem DFG-Antrag
  • Durchführung (und Auswertung) qualitativer Interviews auf Deutsch und Englisch u.a. mit Gewerkschaften und NGOs
  • Beteiligung an der Entwicklung eines inhaltsanalytischen Kodierschemas von Medienberichten zu transnationaler Arbeitsrechtskonflikten
  • Mitwirkung an der Organisation einer Tagung

Die Stelle bietet die Möglichkeit zur Vorbereitung eines Promotionsvorhabens.

Einstellungsvoraussetzung ist ein überdurchschnittlich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Sozialwissenschaften (Politikwissenschaft oder Soziologie) oder der Asienwissenschaften mit Schwerpunkt auf industrielle Beziehungen, soziale Bewegungen und/oder politische Ökonomie. Kenntnisse inhaltsanalytischer Verfahren, sowie Landeskenntnisse Südostasiens (+ China und Indien) sind von Vorteil. Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift werden vorausgesetzt.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen sind bis zum 15.10.2014 in digitaler Form an sabrina.zajak[at]rub.de zu richten. Auch für Rückfragen wenden Sie sich bitte an diese email-Adresse.

Die Stellenausschreibung auf der Seite der Ruhr-Universität Bochum

The Centre for European Research at the University of Gothenburg (CERGU), Sweden, is pleased to announce the opening of 3 two-year postdoctoral research positions.

CERGU promotes cross-disciplinary research on a broad range of European issues, but there are certain thematic areas in which we currently have a stronger profile. These areas include Cultural Borders and Identity, Migration, Global Europe, Societal Challenges and Actors, and EU Institutions. These themes are described in more detail on the CERGU website.

CERGU welcomes research that is situated in, but also collaborates with the fields of humanities, social sciences, as well as economy and law. Applicants are asked to explain how their proposed research can benefit from, and/or contribute to, the CERGU-environment as a whole and our specific thematic areas in particular.
For more information about CERGU, please visit our website and Facebook page.

More details, including the application process, can be found here.

Deadline for application: May 5, 2014

Im Rahmen des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ sind an der Professur für Internationale Organisationen (Prof. Daase) und der Professur für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen (Prof. Deitelhoff) der Goethe-Universität Frankfurt folgende Positionen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen für die Dauer von zunächst drei Jahren zu besetzen:

1 Wissenschaftliche/r Mitarbeiterin/Mitarbeiter (E13 TV-G-U)

1 Wissenschaftliche/r Mitarbeiterin/Mitarbeiter (E13 TV-G-U, 50 %  Teilzeit)

Bei Bedarf kann die ganze Stelle geteilt werden. Gesucht werden Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler, die sich gleichermaßen für empirische wie normative Fragen internationaler Politik interessieren und zum Forschungsprofil einer der genannten Professuren passen. Erwartet wird theorieorientierte Forschung zu Fragen der normativen Struktur des internationalen Systems, zur Rolle von internationalen Normen und Institutionen und zur Bedeutung von Herrschaft und Widerstand sowie ausgewiesene Sachkenntnis in mindestens einem Politikfeld der internationalen Politik.

Darüber hinaus sind im Rahmen eines von der DFG geförderten Projektes „Alternativlos? Gesellschaftlicher Protest in der Globalisierungskritischen Bewegung zwischen Opposition und Dissidenz“ folgende Stellen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen:

2 Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter (E13 TV-G-U, 65 % Teilzeit)

Gesucht werden Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler, die Radikalisierungsprozesse innerhalb von sozialen Bewegungen vergleichend analysieren. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf der Rekonstruktion der internen Diskursprozesse liegen.

Wir erwarten sehr gute sozialwissenschaftliche Hochschulabschlüsse, einschlägige theoretische und methodische Kenntnisse, Kreativität und Eigenständigkeit sowie Kooperations- und Teamfähigkeit. Die Möglichkeit zur akademischen Qualifikation ist gegeben. Für die ganze Mitarbeiterstelle ist eine sehr gute Promotion erforderlich.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 10.01.2014 an Beate Stein, Goethe-Universität Frankfurt, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main.

Bitte beachten Sie, dass Bewerbungsunterlagen nicht zurückgeschickt und nach Ablauf des Verfahrens vernichtet werden.

Titelbild: Performance von Pussy Riot auf dem Roten Platz (Foto: Pussy Riot Blog)

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