Vom 21. bis 25. September findet der DVPW-Kongress „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit“ an der Universität Duisburg-Essen statt (das Gesamtprogramm als pdf-Datei). Der Arbeitskreis soziale Bewegungen hat insgesamt vier Panels organisiert, die am Donnerstag (24.) und Freitag (25.) stattfinden werden. Hier ist das Programm im Einzelnen:

Universität Duisburg-Essen, Lotharstr. 65, Duisburg, Gebäude LB, Raum 104

24. September, 14-15.30 Uhr

Lokale Protestbewegungen und internationale Politik. Destabilisierung oder Demokratisierung?
Gemeinsames Panel der Arbeitskreise soziale Bewegungen und Soziologie der internationalen Beziehungen

Chairs: Dr. Matthias Ecker-Ehrhardt (FU Berlin) und Dr. Simon Teune (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und TU Berlin), Discussant: Jun.-Prof. Dr. Sabrina Zajak (Ruhr-Universität Bochum)

Nina-Kathrin Wienkoop (Leuphana-Universität Lüneburg): Impact of socioeconomic protests on democratization – A scale-centered comparative research agenda

Dr. Andrea Schapper (TU Darmstadt): Lokale Forderungen in internationalen Verhandlungen: Prozedurale Rechte in der Klimapolitik

Jun.-Prof. Carola Richter und Almut Woller (FU Berlin): „Terroristen“ und „Aufwiegler“? Internationale Dimensionen von Protest in Ägypten nach Mubarak

Dr. Nadine Godehardt (Stiftung Wissenschaft und Politik): Chinas Angst vor dem Ausnahmezustand: Wie lokale Protestbewegungen die Politik der chinesischen Führung beeinflussen

Alle folgenden: Universität Duisburg-Essen, Lotharstr. 65, Duisburg, Gebäude LA, Raum 034/Aula

24. September, 16-17.30 Uhr,

Zwischen Hetze und Hilfe. Politische Mobilisierung in der Flüchtlingspolitik

Chairs: Dr. Priska Daphi (Goethe-Universität Frankfurt) und Dr. Simon Teune (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und TU Berlin)

Prof. Dr. Sieglinde Rosenberger (Universität Wien): Elitengesteuerte Proteste gegen die Aufnahme von Asylsuchenden

Maren Kirchhoff und Prof. Dr. Helen Schwenken (Universität Osnabrück): Wer protestiert in Deutschland gegen Abschiebungen?

Annika Vajen (FU Berlin): Normbrüche als Sicherheitsproblem. Auszüge des Diskurses von Berliner Tageszeitungen zum Protest-Camp am Kreuzberger Oranienplatz

Dr. Andrea Plöger (Berlin): Die Proteste der Refugees (tabled paper)

24. September, 17.40-18.45 Uhr
Mitgliederversammlung des Arbeitskreises soziale Bewegungen

25. September, 9-10.30 Uhr
Bitte verhalten Sie sich ruhig. Die Praxis der Kritik und die Politik der Sicherheit

Chairs: Ingmar Hagemann (Universität Duisburg-Essen), Dr. Matthias Lemke (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg) und Henrik Schillinger (Universität Duisburg-Essen)

Stefan Artmann und Stefan Steiger (beide Universität Heidelberg): Die Snowden-Enthüllungen und ihre Folgen: Eine rollentheoretische Analyse.

Dr. Dr. Peter Ullrich (TU Berlin): Die neosoziale Regierung des Protests: Präventionismus, Aktivierung und das Ende der Kritik.

Sascha Röder (FU Berlin): Politiken der Prävention. Zum Verhältnis von Kritik und Sicherheit.

25. September, 11-12.30 Uhr
Protest und Polizei in der Überwachungsgesellschaft

Chairs: Dr. Dr. Peter Ullrich (TU Berlin) und Dr. Judith Vey (TU Berlin)

Prof. Dr. Hartmut Aden (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin): Ermöglichen oder kontrollieren? Wechselwirkungen zwischen Versammlungsrecht und Protestpraxis.

Marco Krüger und Katrin Geske (beide Universität Tübingen): Neues aus dem „Überwachungslabor“ – Über Tracking-Verfahren bei polizeilichen Fußballeinsätzen.

Eric Makswitat (Universität Potsdam): Big Data als Risiko für den digitalen Ungehorsam.

Daniel Guagnin und Niklas Creemers (beide TU Berlin): Sammeln, Speichern, Analysieren in Polizeidatenbanken: Protest zwischen Aktivismus und „politisch motivierter Kriminalität“.

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