Ort: Mehringhof, Gneisenaustraße 2a, Berlin Kreuzberg

Zeit: 28. Oktober 2011, 19 Uhr

mit Harald Rein (Frankfurter Arbeitslosenzentrum), Roland Roth (Politologe, Hochschule Magdeburg-Stendal) und Christian Schröder (Gruppe reflect! Berlin)

Die Erwerbslosenbewegung hat eine lange Geschichte, länger als die Proteste gegen Hartz-IV. Und hat einige Erfolge vorzuweisen, die Thematisierung der Sanktionen, die Diskussion um die Regelsätze und die Sozialtickets haben die vielen Initiativen auf den Weg gebracht.

Welche Perspektiven hat der Erwerbslosenprotest? Was ist gut gelaufen und wie wollen wir weitermachen, dies sid die Fragen, die die Podiumsdiskussion mit Harald Rein, Roland Roth und Christian Schröder sowie der Workshop am Samstag beantworten möchte.

Harald Rein wird über seine 30jährigen Erfahrungen in der Erwerbslosenbewegung berichten. Wo gab es Erfolge, was ist misslungen. Wie sieht die aktuelle Situation aus und wo sind Ansatzpunkte für neue Wege. Roland Roth wird als Protestforscher darstellen, warum Proteste in Deutschland erfolgreich waren und welche Schlüsse man daraus für die Erwerbslosenbewegung ziehen kann. Christian Schröder wird seine Forschungsergebnisse über die Erwerbsloseninitiativen in Amsterdam und Berlin vorstellen.

Veranstaltet durch: Teilhabe e.V. und Netzwerk Selbsthilfe e.V.

Mehr Informationen, auch zum Workshop am Samstag, auf der Seite vom Netzwerk Selbshilfe.

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