Sebastian Chávez Wurm: Der Leuchtende Pfad in Peru (1970–1993). Erfolgsbedingungen eines revolutionären Projekts. Wien/Köln/Weimar: Böhlau 2011.

1980 startete der Leuchtende Pfad völlig überraschend ­seinen bewaffneten Kampf, an dessen Ende knapp 70.000 Todesopfer zu beklagen waren. Trotz dieses Konfliktausmaßes bleiben bis heute wichtige Fragen offen, etwa wie sich die Organisation von einem studentischen Lesezirkel zu ­einem der weltweit am meisten gefürchteten Gewaltver­bände entwickeln konnte. Auf Grundlage erstmals zugäng­licher Quellen und mithilfe neuerer Methoden und Konzepte der Revolutions- und Bewegungsforschung untersucht die Studie die organisatorischen Fähigkeiten des Leuchtenden Pfads und ergänzt dabei bisher dominierende struktura­listische Ansätze zur Erklärung revolutionärer Bewegungen um eine akteursbezogene Dimension.

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