Legitimationen politischer Gewalt II, 16.12.2010-17.12.2010, Internationales Begegnungszentrum (IBZ) der Universität Bielefeld

Die Tagung „Legitimationen politischer Gewalt II“ knüpft an eine gleichnamige Tagung an, die im Oktober 2009 an der Universität Bielefeld stattfand. Sie ging von zwei Grundannahmen aus: Gesellschaftliche Konflikte sind ein ubiquitärer Bestandteil menschlicher Gesellschaften und politische Gewalt ist ein periodisch wiederkehrendes Phänomen. Politische Gewalt – einerseits ausgeübt von Individuen, Gruppen oder sozialen Bewegungen, andererseits aber auch von staatlichen Institutionen – bedarf zumeist der Legitimation, zumindest kommt sie selten ohne Legitimationsstrategien aus. Es wurde danach gefragt, wie solche Legitimierungen von Gewalt aussehen, welche Legitimationsmuster differenziert werden können und ob gegebenenfalls Zusammenhänge zwischen bestimmten Gewaltformen und einzelnen Legitimationsmustern bestehen. Die kommende Tagung will diese Fragen aufgreifen und dabei den Fokus stärker auf das Verhältnis von Legalität und Legitimität legen. Empirisch soll insbesondere das Verhältnis von Staatsgewalt und sozialen Protestbewegungen im Mittelpunkt stehen.

Tagungsprogramm und andere Details bei H-Soz-Kult

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